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(Kommentare: 72)

5 Sätze zum Thema E-Mobilität, die uns nerven

Wir haben eine nicht ganz einfache Beziehung zum Thema E-Mobilität. Wir dachten, wir sprechen da mal drüber. Was nervt uns an diesem Thema? Wo gehen wir gerne mit? Was sind die konkreten Probleme, denen wir als Carsharer gegenüber stehen? Und weil wir keine langweiligen Texte mögen, machen wir es mal plakativ. Hier sind 5 Sätze zum Thema Elektromobilität, die wir nicht mehr hören können. Natürlich erklären wir auch, warum. Los geht’s!

Nervsatz 1: Nimm ein E-Auto statt eines Verbrenners und gleich ist alles Öko.

Uns ärgern Stimmen, die den Wechsel des Antriebs als eine Art Allheilmittel darstellen. Einfach nur Verbrenner gegen E-Auto austauschen und dann weiterhin die fünf Minuten zum Bäcker mit dem Pkw fahren? Das ist uns zu kurz gedacht. Denn: Auch E-Autos müssen produziert werden. Der Abbau von Lithium und Kobalt für die Batterien schadet oft Mensch und Umwelt in den jeweiligen Ländern. Und wenn kein Ökostrom geladen wird, ist der Umweltnutzen eines E-Autos auch schon wieder wesentlich kleiner. Deshalb bleiben wir dabei: Der Mix macht’s. Je nach Wegstrecke sollte entschieden werden: Hier gehe ich zu Fuß, hier nehme ich das Rad, hier passen Bus und Bahn, hier muss es ein (Carsharing-)Auto sein. So entsteht nachhaltige Mobilität.

Nervsatz 2: Ihr macht doch Carsharing, dann müsst ihr doch Vorreiter in Sachen E-Mobilität sein.

Das wird uns immer mal wieder von Leuten gesagt, denen unser E-Ausbau zu langsam geht. Wir antworten dann: Natürlich haben E-Autos bestimmte Vorteile. Beim Einsatz in Städten punkten sie damit, dass sie Verkehrslärm und Emissionen vor Ort nicht weiter in die Höhe treiben. Grundsätzlich finden wir es auch gut, eine Flotte anzubieten, die alternative Antriebe bereithält. Aber wir müssen auch sagen, dass unser E-Carsharing-Angebot immer noch wesentlich teurer, aufwändiger und fehleranfälliger ist, als unsere konventionelle Flotte. Wir wollten da übrigens schon länger mal aus dem Alltag berichten. Hier kommen ein paar konkrete Problemfälle.

Nervsatz 3: Die Batterie war doch noch halbvoll, wieso soll ich da anschließen?

Ein wichtiger Grundsatz bei uns: Das Elektro-Auto muss nach jeder Fahrt wieder an die Ladesäule der Heimatstation angeschlossen werden. Denn wir wollen den Nachnutzenden immer den höchstmöglichen Ladestand bieten. Die Realität ist aber leider, dass viele Kundinnen und Kunden den Ladevorgang gar nicht oder nicht korrekt starten. Das sorgt bei unseren Servicemobilen immer noch für zu viel Aufwand. Manchmal können darauffolgende Fahrten dann nicht angetreten werden. Wir berechnen für das Nichtanschließen inzwischen auch Technikereinsätze. Einfach weil es immer noch so ein massives Problem ist. Deshalb bitte immer daran denken: Ladevorgang nach jeder Fahrt starten!

Nervsatz 4: Die Ladesäule ist kaputt.

Ladesäulen sind leider recht anfällig. Ob nun durch rein technische Ausfälle oder durch Vandalismus – der Reparaturdienst muss dort öfter mal ran. Manchmal geht es schnell, manchmal dauert es ziemlich lange. Auf jeden Fall hält es unsere Regionalverantwortlichen gut beschäftigt. Ein zusätzlicher Aufwand, auf den wir auch gern verzichten würden.

Nervsatz 5: Warum gibt es an Stelle XY eigentlich kein E-Auto?

Wir haben unsere Elektro-Flotte in den letzten Jahren immer weiter aufgestockt. Rund 170 E-Mobile bieten wir inzwischen an. Ein Selbstläufer ist das allerdings nicht. Gerade das Thema Ladeinfrastruktur ist immer mit viel Arbeit verbunden. Jede neue E-Station geht mit aufwändigen Genehmigungs- und Bauverfahren einher. Dazu kommt noch, dass die Bestellung von E-Autos aktuell sehr schwierig ist. Man weiß nicht, wann die georderten Fahrzeuge wirklich eintreffen. Die neuen VW ID.4 kamen erst 12 Monate nach Bestellung an. Das macht das Planen zusätzlich schwierig. Aber weil alle Theorie grau ist, hier mal ein konkretes Beispiel.

Beispiel Bahnhof Neustadt in Dresden

Konkrete Situation:

Eine bereits bestehende Großstation mit einer E-Ladesäule. Wir wollen auf vier Ladesäulen erweitern. Projektvorlauf: 6 Monate. Bauzeit: 6 Wochen. Kosten: Pro Säule müssen wir mit 10.000 bis 12.000 Euro rechen. Da sind Säule und Aufbau drin. Aber nicht die Arbeitsleistung des teilAuto-Teams.

To-do-Liste von teilAuto:

  • Netzkapazitäten prüfen lassen (Ist überhaupt genügend Strom verfügbar?)
  • Vertragsprüfung mit der Stellplatzvermietung (Dürfen noch Säulen aufs Grundstück? Ist die Mietvertragslaufzeit für die Investition in Säulen ausreichend lang?)
  • Anträge beim Denkmalschutz (da Sichtbeziehung zu Bahnhof Neustadt)
  • Anträge wegen Erhaltungssatzung (Es bestehen bestimmte gestalterische Anforderungen im Stadtraum, hier müssen wir uns absichern)
  • Baukoordination mit dem Energieversorger SachsenEnergie (Termine abstimmen, Tiefbauarbeiten beauftragen und ein vielbeschäftigtes Unternehmen dazu bringen, den Bau unserer Säulen in die sonstigen Abläufe einzutakten)
  • Stationssperrungen erwirken
  • Stations-Fahrzeuge für die Bauarbeiten an andere Stationen umstellen
  • Kund*innen über den umbaubedingten Ausfall der Station informieren, Alternativen anbieten, insbesondere bereits getätigte Buchungen berücksichtigen und umleiten
  • Nach Fertigstellung der Säulen dafür sorgen, dass auch E-Autos an die Station kommen. Wenn bestellte Wagen nicht pünktlich geliefert werden können, E-Autos von anderen Stationen umdisponieren
  • Und in diesem konkreten Fall: Technische Probleme nach der Inbetriebnahme der Ladeinfrastruktur analysieren und beheben

Natürlich ist jede Station bzw. jeder Standort anders. Bei Kooperationsprojekten, wie zum Beispiel den Dresdner MOBIpunkten, bei denen Ladeoptionen von Anfang an eingeplant sind, ist die Arbeitsteilung noch einmal anders. Aber man kriegt mal eine Vorstellung, was alles einzuplanen und umzusetzen ist, wenn man E-Carsharing umsetzen will.


Ein kurzes Fazit

Elektro macht Arbeit. Jede Menge Arbeit. Das ist unsere aktuelle Realität als Carsharing-Anbieter. Natürlich habe wir im Blick, dass die Welt sich weiterdreht, dass immer mehr dazugelernt wird und dass ab 2035 ohnehin keine Verbrenner mehr neu zugelassen werden dürfen. Aber wir wollten ja, dass Sie einen Einblick bekommen, wie der aktuelle Stand der Dinge ist. Vor über zehn Jahren haben wir unsere ersten E-Carsharing-Autos an den Start gebracht. Seitdem ist viel passiert. Vor allem, was die Reichweiten der Wagen betrifft. Aber in Sachen Infrastruktur ist immer noch viel zu tun. Das erleben wir täglich – leider – immer wieder neu.


PS:
Aktuell haben wir rund 170 E-Fahrzeuge in der Flotte. Verfügbare Modelle: Renault Zoe, VW ID.3, VW ID.4 und VW e-up!. Der Furhparkchef weist noch mal darauf hin, dass es bei unseren Renault Zoe unterschiedliche Batteriekonfiguration gibt. Genaue Infos zu jeweiligen Modellen finden Sie ab sofort in den Fahrzeuginfos in der App und auf der Webseite.

Danke für Ihre Rückmeldungen und Anregungen!

+++ Kommentar-Feedback, 10.03.23, 15:45 Uhr +++

Wir lesen Ihre Kommentare immer mit großem Interesse, denn wir lernen ja auch aus der Diskussion. Wir freuen uns über das Verständnis, das uns viele von Ihnen entgegenbringen. Schön, dass Sie wertschätzen können, dass wir E-Stationen nicht mit einem Fingerschnippen bereitstellen können, sondern dass da viel Arbeit dahinter ist. Zum Vergleich E-Auto vs. Verbrenner ist viel geschrieben worden. Das ist aber gar nicht unser eigentliches Thema. Unser Thema ist der richtige Verkehrsmittelmix. Es kamen häufiger Anfragen für Erklär-Videos oder Hinweiszettel zur Nutzung von E-Fahrzeugen und Säulen. Diese Bitte müssen wir Ihnen leider abschlagen. Wir haben das vor ein paar Jahren bereits versucht, aber dann recht bald gemerkt, dass die Infos einfach zu schnell veralten. Bitte haben Sie Verständnis dafür. Im Zweifelsfall ziehen Sie die Bedienungsanleitung des Autos (Handschuhfach) zu Rate. Grundsätzlich Infos zu E-Mobilität finden Sie in unseren FAQ, Infos zum konkreten Modell in den Fahrzeuginfos der App. Insgesamt haben wir beschlossen, Ihre Rückmeldungen zu diesem Artikel noch einmal intensiv in unserer E-Mobilitäts-Projektgruppe auszuwerten, damit uns dieser wertvolle Input nicht verloren geht.

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Kommentare

Kommentar von Susanne |

Jetzt da ich diesen Artikel hier lese, frage ich mich einmal mehr, warum keine Buchung der ID3 oder ID4 Autos in Dresden mehr möglich ist. Wo sind die alle hin verschwunden? :(

Kommentar von Rainer Menken |

dürfte ich BITTE mit dem " Fuhrparkchef " per e.mail oder fon Do. 09 Uhr sprechen ?
danke schön
höfliche Anfrage, wann kommt eine Ladesäule für EIN E - Auto BITTE nach FG in Sachsen.
habe schon mit örtlichen Ämtern gesprochen und diese waren SEHR positiv darüber.
danke schön für Ihr Verständnis und Hilfsbereitschaft.

Ihr dankbarer Teilnehmer seit " 2008 " Menken, Rainer

Antwort von teilAuto & cityflitzer

Hallo Herr Menken, wir haben Ihre Anfrage weitergeleitet.

PS: Aus Datenschutzgründen haben wir hier aus Ihrer Anfrage mal Ihre persönliche Handy-Nr. rausgenommen. Sonst ist sie hier im Web für alle sichtbar.

Kommentar von David |

Vielen Dank für eure kritischen Gedanken zum Thema e-Mobilität. Jedes Auto weniger - egal ob Verbrenner oder E-Auto - ist ein Schritt in die richtige Richtung. Und da seit ihr als Carsharing Anbieter eine treibende Kraft. Vielen Dank für eurer Engagement!

Kommentar von Jonathan Simmel |

Auch nochmal etwas zu dem vermehrten Wunsch nach Automatikautos in der Flotte: Bitte, bitte bleibt soweit möglich bei Schaltern. Schalter sind billiger, zwingen den Fahrer zu mehr Aufmerksamkeit und halten meiner Meinung vom zu "sportlichen" Fahren ab, weil es eben mehr Können erfordert, als einfach nur aufs Pedal zu stampfen.

Kommentar von Michael |

Ein Problem von E-Autos, speziell in Verbindung mit Carsharing, wo man nicht "sein" Auto hat, ist für mich die Unausgereiftheit und Kompliziertheit. Und das ist bei jedem Auto, jeder Ladesäule irgendwie anders. Dazu kommt noch gewohnt krude Software im Auto, verwirrende Bezahlsysteme, mit Apps, Karten, weißichnicht, usw. Da ist man auch als technikaffiner Mensch u.U. einfach verloren (sofern man seinen Lebenssinn nicht im Verstehen von E-Autos sieht). Mir graut, wenn ich mal unterwegs laden muß…

Ich würde mir wirklich wünschen, wenn in jedem E-Auto eine Checkliste liegt, gut sichtbar, die in knappen Punkten erklärt, für das konkrete Auto, an der konkreten Säule: wie bekomme ich das Auto von der Säule ab? Muß ich z.B. wie auch immer entriegeln, oder nicht? Wie schließe ich es korrekt wieder an? Woran sehe ich z.B., daß alles korrekt ist? Wie breche ich ggf. den Ladevorgang ab? Wie lade ich unterwegs?
Von mir aus auch in der App (wobei das Internet voraussetzt, was in Tiefgaragen ein Problem ist). Aber ich habe echt keine Lust, jedesmal zu rätseln, mich erst durch dass Handbuch zu wühlen, durch irgendwelche FAQs oder sonstwas, für solche Standardprobleme, die jeden, immer, betreffen. Am Ende findet man die entscheidende Information doch nicht. Und die Säulen erklärt das Handbuch auch nicht.

Ich habe bis jetzt eine handvoll mal ein E-Auto gebucht, und es war eigentlich immer irgendwas. Einmal habe ich, mit der Hotline, erfolglos 20min versucht den ID3 loszubekommen u.a. auf der Suche nach dem nicht vorhandenen Entriegelungsknopf (steht in der FAQ)… Oder ist vielleicht irgendwas kaputt? Wer weiß? Am Ende stellte sich heraus, daß man den Stecker einfach abziehen konnte, und das rote Licht an der Ladebuchse am Auto bedeutet: alles OK… Aaaaha. (Grün bedeutet offenbar nicht: fertig, sondern das Gegenteil: es lädt. Aha.) Eine konkrete Checkliste für den ID3, wie es funktionieren sollte, hätte mir Zeit und Nerven gespart.
Bei der nächsten Fahrt mit dem ID3, stand ich dann vor dem Problem, wie ich Ladevorgang abbreche. Am Ende mußte ich ins Auto kriechen, die Anleitung lesen und mich durch das krude Softwaresystem rätseln. Auch hier hätten ein paar konkrete Stichpunkte das erheblich vereinfacht.
Und wenn ich zB die völlig unintuitiven Säulen sehe, die die Drewag hier am Mobipunkt aufgestellt hat! Auf dem Display ein Wust technischer Informationen. Aber ob alles richtig gemacht ist und die Kiste lädt, sieht man nur indirekt, weil sich der Ladeleistung verändert… ehrlich, wer denkt sich so einen Mist aus?? Was interessiert mich, wieviel die Säule in ihrem Leben schon geladen hat? Oder irgendein Public Key, Version oder Checksumme?? Wer designt so etwas, für normale Menschen? Da braucht man sich doch echt nicht zu wundern, wenn das keiner versteht.

Ich weiß, daß ihr nicht für die Probleme verantwortlich seid. Aber etwas konkrete Hilfestellung könnte insgesamt den Nervfaktor senken, und damit dafür sorgen, daß das Auto nach Gebrauch tatsächlich geladen wird. Gerade wenn man Nachts das Auto zurückbringt, hat man echt keine Lust auf Rätselspiele.

Kommentar von Jürgen |

Ui, das Thema e-Mobilität setzt einige Aktivisten ganz schön unter Strom!
An teilAuto gefällt mir die relativ unkomplizierte Nutzung: Einsteigen, fahren, ggf. tanken, abschließen. Benzin- oder Diesel-Tanken beherrsche ich ohne Videoanleitung oder laminierte Handzetteln. Deshalb meine Bitte: Bis auf Weiteres Verbrenner mit Automatikgetriebe anschaffen! E-Autos bitte nur als Mini-Version für die Kurzstrecke. Elektrifiziert von mir aus die Cityflitzer. Bei denen ist ein geringer Ladestand unproblematisch. Es braucht noch ein paar Jahre, bis die E-Infrastruktur konkurrenzfähig ist.

Kommentar von Karsten |

Zum Thema Laden noch eine Anmerkung: zumindest bei den Zoe Modellen und den dazugehörigen Sachsenenergie-Ladesäulen ist es auch mir schon mehr als einmal passiert, das ich nach dem Anstecken und starten des Ladevorganges mit anschließendem Verriegeln des Autos per Karte was im Auto vergessen hatte. Was man dann tut ist klar: man öffnet das Auto mit der Karte wieder, holt sein Zeug raus und schließt wieder ab.
Nur das anschließende Problem sieht man nicht: der Ladevorgang wurde durch das Öffnen mit der Karte automatisch beendet. Neustart nur nach vollständigem abstecken und wieder anschließen aller Stecker möglich. Muss das so oder ist das eine Fehlprogrammierung seitens TA?

Grüße Karsten

Kommentar von Christoph Eichert |

Natürlich ist weniger Verkehr besser als E-Mobilität. Und Bahn und Fahrrad besser als Auto, welches auch immer. Aber ein ökostrombetanktes E-Auto hat sicherlich eine bessere CO2-Bilanz als ein Verbrenner. Dafür nehme ich auch einen längeren Anfahrtsweg mit dem Rad zur nächsten E-Auto-Station in Kauf und buche im Vorhinein noch eine Stunde Ladezeit mit. Eine böse Überraschung hat mir da gereicht. Gäbe es keine E-Autos mit Ökostrom-Ladesäulen bei Teilauto, müsste ich nach einem anderen Anbieter suchen.

Kommentar von Gabi |

Danke für eure Vernunft zu diesem Thema, liebes Team. E schafft ein wichtiges Problem ab und hat jede Menge andere. Typisch menschliches Denken: linear auf ein Ziel zurasen, dabei passiert das Leben in mehreren Wegen gleichzeitig. Weniger Autos ist eine Antwort, da ist die Idee von Teilauto sehr gut und vorbildlich.

Kommentar von Ab Debee |

So, wer hier allen Ernstes glaubt, Verbrenner seien doch kaum schädlicher als Elektroautos, die schreiben mir jetzt bitte bei ajburk@web.de . Das diskutieren wir jetzt fein säuberlich aus und danach schreibt ihr hier nur wieder diese unsäglichen Falschinformationen der deutschen Diesel-Lobby!

Kommentar von Steffen |

Lasst bitte noch möglichst lang Verbrenner in der Flotte. Das sorgt für einen Energiemix, kompensiert das Problem ungeladener E Auto Akkus und sorgt für mehr Sicherheit, denn Akkus brennen heiß, sehr heiß und lange und die wenigsten Feuerwehren haben Wassercontainer zum kühlen bzw, löschen.

Kommentar von Matthias B. |

Danke für die klaren Worte und Erläuterungen - man lernt tatsächlich nie aus, besonders dann, wenn man sich mal unvoreingenommen mit den praktischen Erfahrungen von Insidern beschäftigt. Besonders der Umfang der "To-Do-Liste" für die ERGÄNZUNG einer vorhandenen Ladesäule am Bahnhof Dresden-Neustadt hat mich erschreckt und mir gezeigt, dass die im Bundeskabinett z.T. sehr dogmatisch geführte Diskussion um Planungsbeschleunigung offenkundig noch lange nicht am Punkt ist.
À propos unvoreingenommen: Das findet sich in den Kommentaren leider nicht immer; ich glaube auch nicht, dass die hier häufig anzutreffende, unheilvolle Mischung aus "5 vor 12-Rhetorik" und "Neubauer`schem Sofortismus" irgendetwas nachhaltiges bewirkt.
Also: Macht bitte weiter so mit Augenmaß sowie wirtschaftlicher und ökologischer Vernunft - das wäre nämlich neben vielen anderen Vorteilen die Basis dafür, dass Ihr uns erhalten bleibt und wir die vor 2 Jahren getroffene Entscheidung, dauerhaft aufs eigene Auto zu verzichten, nicht revidieren müssen.

Kommentar von Thorsten Hindemith |

Danke für die fünf Nervsätze und besonders für Eure Antworten und Beispiele dazu.
Das bestätigt mir, dass ich beim richtigen Car Sharing Unternehmen bin.

Kommentar von Ulrich |

Noch eine Frage zum Aufladen: Beim VW ID.3 wird im Display angezeigt, dass eine Aufladung auf 80% ideal ist.
Soll dennoch immer auf 100% geladen werden?
Dankeschön!

Antwort von teilAuto & cityflitzer

Ja, bitte immer (100 %) aufladen. Wir bleiben da stringent bei unseren Satz: Nach jeder Fahrt Ladekabel anschließen.

Kommentar von Ulrich |

Guten Tag!
Ich habe auch gerade wieder ein Fahrzeug mit 28% Akku übernommen, weil der Vornutzer wohl vergessen hat, den Ladeprozess zu starten 🙈 (Kabel war angesteckt).
Ich habe das als Schaden gemeldet.

Mir ist aufgefallen, dass seit der Systemumstellung keine Bestätigung der Schadensmeldung per Email erfolgt. Vielleicht kann das wieder eingeführt werden? Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen
Ulrich

Antwort von teilAuto & cityflitzer

Die Bestätigung wollen auch wir gern wiederhaben. Das neue System tickt da bisher noch anders als das alte. Aber da bleiben wir dran.

Kommentar von Jonathan Simmel |

So, nach dem Lesen der Kommentare hier fühle ich mich fast gezwungen, auch meinen Senf dazuzugeben.

Elektroautos sind nicht zwangsläufig umweltfreundlicher als Verbrenner! Mit unserem momentanen Strommix von ca. 40% fossilem Strom, dem Wirkungsgrad thermischer Kraftwerke und dem selten erwähnten Fakt, dass momentan jedes E-Auto an anderer Stelle Strom "klaut", sind E-Autos nur in der Stadt sinnvoll, da dort durch Rekuperation wirklich Energie gespart wird. Auf der Autobahn sind E-Autos schwerer als ein vergleichbares konventionell angetriebenes Auto, und sind damit weniger energieeffizient. Und kommt mir bitte nicht mit dem Wirkungsgrad des Verbrennungsmotors, der liegt auf einem Niveau mit dem eines Kohlekraftwerks. Den Kia Ceed von TA bin ich selber schon Langstrecke gefahren, von Leipzig nach Graz. Dabei habe ich bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 150 km/h in DE und 130 km/h in AT knapp unter 6l Benzin verbraucht. Benzin erzeugt inklusive Raffination ca. 3 kg CO2 pro Liter, das sind also ungefähr 18 kg CO2 pro 100 km mit dem Ceed. Im Vergleich dazu verbraucht ein VW ID.3 ca. 20 kWh/100 km auf der Autobahn. Kohleverstromung sorgt für CO2-Emissionen von 900-1000 g/kWh, demnach erzeugt der ID.3 also 18-20 kg CO2 pro 100 km. Was lernt man, wenn man die Zahlen anschaut? Das Elektroauto ist im besten Fall genauso schädlich wie der Verbrenner (wenn man immer 130 fährt wären 5 l/100 km drin), im Winter wahrscheinlich deutlich schädlicher. Bis wir einen Überschuss an Ökostrom haben, sind Elektrofahrzeuge für Langstrecken ungeeignet, und das lässt Reichweite und Ladepausen komplett außen vor.

Kommentar von Daniel |

Eure Forderung nach einer echten Verkehrswende in allen Ehren, aber mit diesen plakativen Aussagen über die Umweltaspekte schießt ihr der Energiewende auf Rädern ordentlich ins Bein und das spiegelt sich dann hier in einem Teil der Kommentare. Ich bin hier wirklich enttäuscht von euch. Jeder Verbrenner der ersetzt wird ist ein Fortschritt, daran gibt es im Jahr 2023 wirklich nichts mehr zu diskutieren von wissenschaftlicher Seite. Es wäre schön wenn dieser Fakt auch endlich Mal in eurer PR Abteilung ankommen könnte.

Neben der Ladesäulen Thematik hängt sich der Großteil der Kritik an den konkreten Modellen auf. Da würde ich Mal sagen, dass ihr vielleicht Mal ein bisschen selbstkritisch auf euren Einkauf schauen solltet anstatt das der Elektromobilität anzulasten. Hertz hatte letztes Jahr überraschend viel Gewinn gemacht, auch weil laut offizieller Aussage deren Tesla Flotte 50-60% günstiger in der Wartung war als die Verbrenner. Und bevor hier wieder jemand Tesla als Luxus framen möchte: die VW Modelle sind durchgehend teurer.

Kommentar von Robert Siemer |

An jedem Auto klebt Blut. Elektro hin oder her. Könnte man ein Auto herstellen, bei dem weder Natur noch viele Menschen gelitten haben? Ja, könnte man, aber die Regierungen der meisten Länder einschließlich unserer interessiert das einen Dreck. Soweit zur Realität.

Wird das Individual-Elektroauto einen wesentlichen Anteil an der Rettung des Klimas haben? Nein, wird es nicht. Kommen wird es trotzdem.

Liebes TA-Team, ich bin bei TA, weil ich für die Situationen wo ich kein Auto vermeiden kann ein passendes bekomme und so wenig wie möglich zahle. Wenn das nicht mehr stimmt, bin ich weg. Ihr dürft gerne mit Elektro experimentieren, aber lasst euch nicht von den Elektro-Hardlinern einwickeln, die jetzt ein Fass aufmachen, weil bei kobaltfreien Batterien 2 Kinder 1min weniger arbeiten, aber in Chile ein Mensch 3min früher Krebs bekommt. – Dass ihr mit späterem Abstoßen der alten Autos noch viel mehr CO2 einsparen könntet, dafür wollte noch keiner Geld ausgeben. Hauptsache die Autos sind „geil“.

Und nein, ihr braucht auch keine laminierten Anleitungen ins Auto legen oder Videos aufzeichnen und QR-Codes kleben: wer eine Nachschulung braucht (braucht man bei jeder neuen Technik), der bucht einfach mal ne halbe Stunde die Karre und probiert sich aus!

Was ihr aber hätten machen sollen neben dem ganzen Gejammer, ne _allgemeine_ FAQ: Wenn kein Kabel dran war, liegt es hoffentlich irgendwo im Auto. – Der Anschluss ist manchmal vorne in der Mitte hinter dem Markensymbol. – Klappen müssen manchmal entriegelt werden: versucht mal die „Öffnen“-Taste auf der Fernbedienung am Autoschlüssel. – Kabel beißen sich fest, damit sie keiner klaut: sie lassen wieder locker wenn man sich am Auto/an der Säule authentifiziert (Auto öffnen, Knöpfe hinter entriegelten Klappen drücken, mit Ladekarte an der Säule Laden beenden) oder die Gegenseite abgezogen wurde (manchmal; wird erkannt). – Das Auto lädt, wenn beide Seiten festgebissen sind. – Selten (nie?) sind Aktionen am Fahrersitz zu machen.

Und an die TA-Benutzer die die Autos nicht aufladen: ich finde euch alle nicht so schlau und würde mich sehr ärgern, wenn ihr vor mir dran wart.

Kommentar von Alexander |

Ja, der Vorbucher muss die Ladung starten, sonst wird es eng. Und bei Ladestationen ist die Ladegeschwindigkeit wichtig, auch für die Anschlussbuchung.

Kommentar von Alena |

Liebes TA-Team,
danke für die informativen Punkte zum Thema Elektromobilität in der Praxis. Danke auch, direkt mit dem in der Diskussion um Energiewende allzuhäufig ausgeblendeten Thema der Rohstoffe zu beginnen.
Schwierig ist doch die der Diskussion im Lande zugrunde liegende Vorstellung, dass die Autos mit e-Antrieb die Autos mit konventionellen Antrieben 1:1 ersetzen werden. Schlussendlich muss doch aber das Ziel einer Verkehrswende sein weniger Verkehr und weniger Autos zu haben.

Kommentar von Stephan |

Leider heizt, wie schon von anderen Kommentatoren genannt, teilauto hier selbst mit Halb- und Falschwissen die Diskussion an.

Jedes Produkt erzeugt CO2 und kann aktuell in den meisten Fällen nur durch Kompensation ausgeglichen werden. Das hier manche faktenresistent davon ausgehen dass das Benzin oder der Diesel ohne jeglichen Energie-Einsatz einfach an der Tankstelle zu haben ist, ist einfach falsch als Argument das ja das Strom und der Akku so viel CO2 freisetzt. Benzin benötigt in der Raffinerie circa 11kWh für 7l Benzin. 7l Benzin reichen für circa 100km. Eine Zoe oder ID3 kommen mit 15-17kWh auf 100km aus, das heißt das ohne Benzinherstellung nur noch 4-6 zusätzliche kWh benötigt werden. Da ist aber das Benzin noch nicht in der Tankstelle und mit der Tankpumpe im Auto. Natürlich gibt es noch einen Ladeverlust an der Ladesäule von circa 5-10%. In Summe ist der Wirkungsgrad bei einem Elektroauto 73%, Wasserstoff 22% und Benzin 13%. E-Fuels sind nochmal schlechter als fossiles Benzin, weil dort natürlich nochmal deutlich mehr Energie zur Erzeugung aufgewendet werden muss. Ein aktueller Beitrag in der Zeit:
https://www.zeit.de/mobilitaet/2023-03/e-fuels-verbrenner-aus-eu-verkehrswende/komplettansicht

Des Weiteren wird ab 2030 kein neuer Verbrenner mehr auf dem Markt gebracht, das haben so gut wie alle großen Hersteller schon verstanden. Die letzten Zulassungen sollten daher auch vor 2035 geschehen sein.

Schade ist bei teilauto auch die extreme Markenfixierung, welche sie erst durch die Lieferengpässe bei den Verbrennern auflöst haben. Da gab es auf einmal Kia, Renault und weitere Marken. Auch bei e-Autos gibt's relevante Marken wie Hyundai mit dem Kona, Ionic 5 oder Kia mit dem EV6. Oder auch ein MG5 ein erster Elektro Kombi. Die Reichweiten sind mittlerweile bei >450km. Das reicht für die 2% die täglich mehr als 150km fahren locker aus. Daher stimme ich den tollen Vorschlägen der Vorposter zu: nicht jedes Elektro-Auto muss immer zu 100% geladen sein, Ladekarten mit sinnvollen Tarifen existieren und endlich die Kosten für das externe Laden übernehmen. Langsam wird es von teilauto lächerlich was diese Verweigerungshaltung angeht. Ich fahre zu 90% die e Autos von euch (ID3, Renault Zoe ZE40/ZE50) und hatte bisher nur einmal ein Ladesäulen Problem.
Von mir aus sollte es nur noch Elektro Autos geben, selbst Ford hat einen sehr guten E-Transit vorgestellt.

Und wenn teilauto sich über die Preise und Lieferzeiten aufregt, warum kauft ihr die teuerste Variante des ID3 mit den Pro S (70kWh)? Es geht auch günstiger und Tesla kann zum selben Preis von heute auf morgen liefern. Mehr Mut zur Zukunft.

Kommentar von Holger Krumm |

"Die Batterie war doch noch halbvoll, wieso soll ich da anschließen?" Ist das Satire, oder echt? Hier wird die Unwissenheit der Leute deutlich, und die Unzulänglichkeit dieser Autos. Man begrüßt und glaubt alles, etwa dass eine geringfügige Erhöhung des CO2 Gehaltes der Luft von 0,038% zum Untergang führt. (Die 0,038% sind der Gehalt, nicht die Erhöhung, man bedenke auch, was Mobilität in Deuschland da überhaupt ausmachen könnte, zumal sicherlich irgendwann ein Vulkan ausbrechen wird.) Den Sekundenkleber bereit... Dann noch die Gendersprache, mal mit, mal ohne Sternchen, und die Welt ist gerecht und gerettet!

Kommentar von Daniele Uhlmann |

"Das Elektro-Auto muss nach jeder Fahrt wieder an die Ladesäule der Heimatstation angeschlossen werden. " schreibt sich auch so leicht. Mein einziges Erlebnis mit einem eurer E-Auto endete damit, dass sich am Ende das Fach der Steckdose nicht öffnete und ich erst mal eine halbe Stunde in die Bedienungsanleitung vertieft war. Nachts gegen 4, oder so. Das entsprechende Überschreiten der Ausleihzeit wurde mir dann auch noch übel genommen, obwohl das Fahrzeug ja jederzeit an der Station zur Verfügung stand. So geht E-Mobilität nicht!!! Sämtliche Seiteneffekte auf die Kunden abzuwälzen, ist echt Gift für die Akzeptanz.

Kommentar von Susan |

Ich freue mich, dass ihr ehrlich seid und mal (vorsichtig) Klartext über die Probleme mit der E-Mobilität schreibt. Und nicht nur politisch korrekt dem Mainstream folgt, obwohl euer Geschäft dran hängt. Chapeau.

Kommentar von Otwald |

Das die Fahrzeuge Teilweise vom Vornutzer nicht geladen werden ist frustrierend
das hatte ich schon zwei mal und am Schluss geht es auf meine Zeit und Geld.
Gleichzeitig aber gibt die Ladesäule nur 5kwh oder so, und nen kompletter Recharge dauert auch Teilweise 8h
Wo ich mich dann am Schluss schlecht fühle falls jemand das Fahrzeug noch am gleichen Tag nach mir nutzen wollte...

Kommentar von Jetzt konkret |

E-Mobilität ist voll der Aufreger. Blöd ist, wenn prominent an erster Stelle eine leere Information kommt: die gewählte Reihenfolge gilt, egal welcher Antrieb betrachtet wird. Kürzeste Strecken laufen, dann Fahrrad, dann Bahn, ideal Auto als letztes.
Bequemlichkeit siegt trotzdem (siehe Kommentare oben).

Und bzgl. der apologetischen Meinungen zu Lithium und Kobalt etc.: CO2 & Klimawandel wirken langsamer, aber nachhaltiger auf viel größere Flächen und Leben. Mit Benzin & Diesel ist eine Wende gar nicht zu machen, beim Strom könnte etwas getan werden.
Muss das besser werden, auch beim Kobalt Abbau? Ja natürlich! Und es liegt an unseren Anforderungen an die Industrie. Kann ich auf dem bekannten, alten stehen bleiben? Fragen Sie doch Mal ihre Kinder / Enkel, wie viel Dürre, Klima-Flüchtlinge, Folgekosten etc sie vertragen wollen... In der Zwischenzeit sterben weltweit, auch in D, Menschen an Verschmutzung (Lärm, Ruß, Reifenabrieb), Unfällen mit Autos mit Verbrenner Antrieb...

Kommentar von Johnnie M. |

Elektroautos der jetzigen Bauweise sind pures "Greenwashing". Ausgeblendet werden in der Kommunikation die umweltschädliche Rohstoffgewinnung und Entsorgung sowohl der Batterien als auch bei der Stromerzeugung.

In der Gesamt-Ökobilanz liegt ein effektiver Dieselwagen immer noch weit vorn. Die Zukunft gehört der Brennstoffzelle und ökologisch erzeugtem Wasserstoff. Die Entsorgung des ganzen Elektroschrotts einschließlich tausender Ladesäulen wird nochmal eine Herausforderung. Nur will das momentan keiner wahr haben von der E-Auto-Lobby und der Politik.

Kommentar von Anne |

Liebe TA-Verantwortlichen,
bitte lasst euch nicht einlullen von der vermeintlich gängigen Meinung.
Erhört und berücksichtigt auch die anderen, vermutlich meist stummen Nutzer. E-Auto schön und gut, vlt. im Stadtgebiet. Das Problem ist m. E. der egoistische Tunnelblick vieler sich zu Wort Meldender, die sich einfach nicht vorstellen können, wie andere die Fahrzeuge nutzen. Wenn ich meine Großmutter auf dem ländlichen Dorf besuche, Entfernung 300 km, dann will ich dort auch pünktlich ankommen (sie sorgt sich stets und die Zeit mit ihr ist für mich kostbar) und vor allem muss ich auch wieder von dort weg kommen, weit und breit keine Ladestation oder öffentlicher Nahverkehr. Wünschenswert wäre, wenn gleichberechtigt jeder das Auto leihen kann, welches zu ihm und seinen Bedürfnissen passt.
Also bitte kauft weiterhin auch genügend Benziner/Diesel, ein paar Mal war es schon so, dass keines solcher Autos in meiner Nähe zu mieten waren, da alle ausgebucht.

Kommentar von S.Becker |

Ich schließe mich dem Kommentar von H.Jöörg an, da wir das Auto meistens beruflich nutzen , um zu irgendwelchen Terminen zu fahren, sind wir bis jetzt davor zurückgeschreckt, uns in ein EAuto zu setzen wegen der unklaren Bediensiuation. Wir würden uns sehr freuen über eine schnell auffindbare und sachlich gehaltene Beschreibung des Ladevorgangs. Niemand hat die Zeit erst aufwändig zu recherchieren. Danke

Kommentar von Paul |

Ich kann nur immer wieder sagen: Danke Teilauto!
Mit euch habe wir die eMobilität ausprobieren können und eine eurer Zoes war sogar unser Hochzeitsauto. Als uns Carsharing vor 2 Jahren auf persönlichen Gründen dann leider nicht mehr gereicht hat, ist unser Auto natürlich ein vollelektrisches geworden.
Für mich seit ihr klare Vorreiter seit vielen Jahre, bitte weiter so.

Und kurzer Nachtrag zu "Nervsatz 1":
"Der Mix macht’s. Je [...] ein (Carsharing-)Auto sein. Und wenn letzteres dann ist der Elektro immer die ökologischere Wahl"

Kommentar von Ole |

Ich würde niemals ein E-Auto mieten oder fahren.

Kommentar von Simon |

Vielen Dank an das TeilAuto-Team für das Engagement und die Authentizität! Ihr versucht es möglichst der Mehrheit der TA-Nutzer rechtzumachen und gleichzeitig mit dem politischen / medialen Zeitgeist zu gehen - ein schwieriges Spannungsfeld. Erhaltet euch euren Idealismus, Pragmatismus und das Nachdenken; nur Nachmachen oder Mitmachen führt in die Irre.

Kommentar von Konrad Schmidt |

Danke, dass Ihr diesen langen, mühsamen Weg zur E-Mobilität geht. Ich nutze seit ca. 2 Jahren, wenn verfügbar, ausschließlich E-Autos. Und wie in richtigen Leben gilt auch hier: Übung macht den Meister. Bei regelmäßiger Nutzung ist weder das Laden noch das komfortable Fahren mit zwei Pedalen ein Problem. Und wer wirklich E-Ato Fahren will, besorgt sich villeicht auch fürs Weitwegfahren eine Lade-App.

Kommentar von Martin H. |

Hallo Teilauto,
ich gehöre vermutlich zu denen, die euch seit Jahren am meisten nerven, was das Thema Elektroauto anbelangt.

Allerdings will ich an der Stelle mal ein Lob da lassen. Inzwischen gibt es richtig viele Elektroautos (zumindest bei mir in Dresden) und das finde ich einfach großartig. Dafür ein ganz großes Dankeschön.

Jetzt zum Thema Kosten: da ich selber im Bereich E-Mobilität arbeite ist mir sehr wohl bewusst wie teuer der Aufbau der Ladeinfrastruktur ist. Hier würde ich mir wünschen, dass ihr euren Kunden die Möglichkeit gebt, euch hier stärker zu unterstützen. Ich habe vor Jahren schon euren Kundenservice angeschrieben, und angeboten, eine Ladesäule bei mir in der Nähe mit zu finanzieren. Leider hat euer Kundenservice das direkt abgelehnt, mit dem Verweis, das würde die DREWAG schon machen.

Ein anderer Gedanke den ich zu dem Thema habe: warum nicht einfach einen extra elektroauto-tarif anbieten. Der zeitpreis müsste höher sein um die höheren Kosten für Ladesäule und Anschaffung zu decken. Gegenzug könnte man den kilometerpreis senken, da die Kosten pro Kilometer niedriger sind.

Dazu käme die Möglichkeit, die Kunden den Strom dauerhaft selber zahlen zu lassen. Der Unterschied beim Strom zum Benzin ist nämlich der Komma, dass die Strompreise sehr viel stärker variieren. Indem man die Kunden selber zahlen lässt, hätten die Kunden dann auch einen Anreiz, bei günstigeren Ladesäulen zu laden.

Alternativ wäre der Gedanke, das teilAuto sich ausgewählte Partner aussucht (EnBW, ionity, ...), mit denen es günstige ladetarife für die Langstrecke aushandelt.

Des weiteren wäre es denkbar, bei Fahrzeugen wie dem ID3 oder ID4 auf eine Ladesäule am Stellplatz zu verzichten, denn der Kunde kann mit einem ID3 an einer schnellladesäule inzwischen mit bis zu 150 KW laden. Damit wäre das Auto in unter 30 Minuten wieder voll geladen. Und gerade in Dresden gibt es inzwischen wirklich viele schnelle Ladesäulen. Denkbar wäre es, dass man den Kunden, die das Auto nachladen, anschließend eine Gutschrift für die geladene Zeit gutschreibt.

Alternativ könnte man auch überlegen, bei größeren Stellplätzen mit mehr Autos nicht mehr für jedes Elektroauto einen eigenen Ladepunkt zur Verfügung zu stellen. Wenn beispielsweise vier Elektroautos an einer Station stehen, könnte man es bei zwei ladepunkten belassen. Und nur die Elektroautos, deren Akku unter 50% ist, werden an die ladestation angeschlossen. Der ID3 z.b. hat eine Reichweite von über 500 km. Der muss nicht immer voll geladen sein da die wenigsten Fahrten über 100 km hinausgehen.

Worauf ich mit all meinen Beispielen hinaus will - die Umstellung auf Elektromobilität benötigt auch ein Umdenken bei teilAuto und seinen Kunden. Und ja so eine Umstellung ist auch mit Kosten verbunden. Da braucht man sich nichts vorzumachen.

Kommentar von Christine |

Eine Anleitung wie das korrekte Anschliessen an die Ladesäule funktioniert wäre gut! Eine bebilderte Anleitung für jede konkrete Ladesäule.

Kommentar von Hans-Dieter Kretschmer |

Man muss nicht alles mitmachen was da von Oben kommt. So lange nur Politiker und nicht die Entwicklungsingenieure schwatzen, ist dem nichts beizumessen. Also was soll die Aufregung. Als Firma an das Kerngeschäft denken und einfach machen. Den Rest abstoßen da zu unrentable und nicht Gewinn bringen.
MfG

Hans-Dieter Kretschmer

Kommentar von René |

Persönlich bin ich ersteinmal für E-Mobiltät, allerdings nicht mit der derzeitige Technologie. Das Thema Rohstoffgewinnung für E-Autos wird meiner Ansicht nach viel zu wenig kommuniziert. Manch einer mag der Meinung sein, daß alles ist nicht so schlimm und Kobalt wird ja hier und da auch genutzt. Mag sein. Das für die Lithiumgewinnung aber ganze Landstriche für immer zerstört werden, samt Pflanzen- und Tierwelt, Menschen aus ihren angestammten Lebensumfeld vertrieben werden wird dabei so gut wie nie gesagt.
Ich stehe bei der Meinung, das ein gesunder Mix verschiedener Antriebe das Beste ist auf Seite von TA. Auch die Gewinnung des Stromes zum Laden der Fahrzeuge ist aus meiner Sicht ebenfalls mehr als wichtig. Solange der Strom von den Kraftwerken dafür mit erzeugt werden muß, machen E-Autos keinen Sinn, denn die Energiegewinnung/Schadstoffausstoß wird nur verlagert. Und noch mehr Windräder machen ebenfalls keinen Sinn, denn dabei werden Wälder, Flächen und Landschaften zerstört. Von dem für ein Windrad benötigter Beton und dessen Ausdünstungen sowie dessen Gewinnung ganz zu schweigen. Und was passiert mit den Windrädern, die zurückgebaut werden müssen?
Wie wäre es denn damit, wie von TA ebenfalls angesprochen, einfach unnötige Wege zu vermeiden? Im Kleinen und Privaten genauso wie im Großen bei den Transportwegen für alles mögliche? Wer für Umweltschutz eintritt und den für essentiell hält, was er ohne Frage auch ist, der ändert sein Denken, Handeln und vor allem sein Konsumverhalten.

Kommentar von Rene |

Danke dass es endlich mal angesprochen wird.
Ich nutze sehr gern die E-Autos und es nervt wirklich- ständig ein nur halb geladenes Fahrzeug zu übernehmen. Vor allem meist dann, wenn mann wirklich lange strecken fahren muss.
Besonders hier ist es nervig dass ich zusätzlich für die TeilAuto-Kosten auch noch die Ladekosten an den E-Säulen außerhalb des Sachsenenergy-netzes tragen muss.
Und dabei wäre es so einfach wenn jeder E-Auto Nutzer nach der Fahrt den Stecker dran machen würde. Auch hier fängt Car-Sharing an.

Kommentar von Malte Reupert |

Ergänzung: Reichweitenangst ist nur dann gerechtfertigt, wenn man ein E-Auto mit schlechter Ladeleistung hat.
Bin elektrisch schon bis zu 1650 km in einem Ritt gefahren. Und das mit der alten LiNiCo-Batterie, die eine schlechtere Ladeleistungskurve hat.
Wichtig ist nicht mal eine große Batterie (50 KWh reichen), - entscheidend ist eine Ladeleistung von mind. 150KW, damit man nach 15-20 min Laden weiterfahren kann.

Kommentar von Malte Reupert |

Da es aktuell im Städtischen Raum noch zu wenige Schnellladesäulen mit > 100KW Leistung gibt und viele der älteren Modelle (Zoe, e-up) auch gar keine Ladeleistung über 50 KW realisieren können, wird das Laden an der Station wohl noch eine Weile nötig bleiben.
Aber: braucht es wirklich eine teure und technisch aufwändige Säule mit Ladekartensystem? Ihr wollt ja keinen Ladestrom an fremde Dritte verkaufen.
Tut es nicht eine "low-tech-Lösung" mit einem Satz an "Steckdosen" zu 400V (11KW), die mit Lastabwurfschalter versehen werden? Das wird deutlich billiger, als Ladesäulen mit Ladekartensystem - sowohl für die gekaufte KWh (günstigerer Tarif für durch den Netzbetreiber fernabschaltbare Wallboxen) als auch für die "Hardware".
Die Kontrolle, dass kein Fremfahrzeug lädt, kann über Videoüberwachung (da reicht ggf eine Atrappe) bzw eine einfache, verschließbare Box für die Steckdose (Serienschloss für die Station mit Schlüssel im Fahrzeug) gewährleistet werden.
Und im übrigen: Ja, ihr habt Euch die schlechtesten E-Fahrzeuge für Eure Flotte ausgesucht. Ich habe in der Firma mit Kia ENiro (unglaublich billiges Leasing) und Tesla Model 3 bisher Null Probleme. Und wir laden meistens an normalen 220V oder einer 400V -16A Steckdosen auf dem Hof/am Lager. D.h. nur ein Kabel vom Verteilerkasten gezogen, ein einfacher Schalter und die Steckdose. Und die Treibstoffkosten sind sofort um mind. 50% günstiger als beim Verbrenner. Wer einen biligeren Stromtarif will, installiert einen fernabschaltbaren Zähler, über den der Netzbetreiber in Hochlastzeiten die Ladesteckdosen vom Netz nimmt. Zusätzlich entfallen Verschleiß an den Bremsen, Ölwechsel....
Es geht auch einfach und einfach macht Betriebs- und Bediensicherheit.

Kommentar von Michael |

Nach langjährigen Erfahrungen mit Teilauto habe ich mir einen Verbrenner gekauft. Das ist einige Jahre her. Das Thema E-Mobilität kann man aus verschiedenen Richtungen diskutieren. Mal verliert der Eine, mal gewinnt der andere in der Argumentation. Problematisch wird es aber immer, wenn es nicht anwenderfreundlich ist und auch der TA-Kunde immer unter Generalverdacht steht, Scheiße zu bauen. Der muss dann nämlich die kaputten Strombuchsen bezahlen... etc. pp. Obwohl die Autos im öffentlichen Bereich stehen und jeder Honk die Infrastruktur kaputt machen kann.

Hier tut TA definitiv zu wenig und provoziert Frust beim Kunden. Bei allem Idealismus, den ich verstehe, aber es muss alltagstauglich sein. In jeder Hinsicht. Ich will nicht unbezahlter Beta-Tester einer halbgewalkten Idee sein...

Kommentar von Jeanine |

Ich würde gerne mehr E-Auto für die mehrfach wöchentlichen Fahrten nutzen, leider ist das Ladekabelgefummel mit 3 Kindern und Gepäck und unbeleuchteten Ladestationen echt unattraktiv, benötigt einfach mehr selbstbezahlte! Zeit die ich auf die tatsächliche Nutzung planen muss und es gibt in meiner Umgebung zu wenig preiswerte Kleinmodelle. Der ID ist schnuckelig, wenn er denn mal spricht aber mir wär’s lieber, wenn an lange bekannten Hauptbuchungstagen wie beim DVB-Streik morgen oder einem normalen Wochenende einfach „mehr Karren am Parkplätzchen“ zur Verfügung“ stehen ..liebe TA -Mitwirkende..macht doch da lieber auch mal eine gewisse Flexibilität erkennbar..herzliche Grüße und Danke im Vorraus

Kommentar von Christoph |

Wegen Punkt 1 überlege ich nun ernsthaft, ob ich meinen Vertrag kündige.

Ihr faselt wieder halbgare Scheinwahrheiten und schiebt einen "schädlichen" Ressourcenabbau aufs E-Auto ab. Als würde eure Verbrenner keine Ressourcen während Bau und Betrieb verbrauchen. Was für eine lächerliche Scheinheiligkeit.

Dass es bereits Fahrzeuge mit LFP-Akkus, die ohne euer ach-so-schlimmes Kobalt auskommen wisst ihr wohl nicht? Und dass man Kobalt als Katalysator zur Entschwefelung von Benzin und Diesel braucht? Wisst ihr auch nicht. Auch wisst ihr nicht, dass das Kobalt zur Entschwefelung weg ist, das im Akku vollständig recycelt werden kann.

Ihr legt eine tendenziöse Darstellung an den Tag, die weder realistisch noch seriös ist und damit ist das Kapitel wohl dann für mich zu Ende.

Kommentar von H. Jöörg |

Ich würde mich auch freuen, wenn ihr in jedem Elektro-Fahrzeug eine leicht verständliche, bitte fahrzeug- und ggf. standortspezifische Anleitung zum Aufladen des Fahrzeugs auslegt. Ja, auslegt – ausgedruckt und bestenfalls einlaminiert. Das Tanken hat jeder in der Fahrschule gelernt, das Kabelanschließen ist selbst heute noch nicht Bestandteil der Fahrausbildung, war es erst recht nicht für die Mehrheit der Teilauto-Nutzer. Und in den FAQ der App oder Webseite suchen zu müssen, darauf hat man am Ende einer Fahrt (wenn man schnell nach Hause möchte) nun wirklich keine Lust mehr.
1. Wie bekomme ich die Schutzklappe für den Stromanschluss des Autos geöffnet?
2. Wo finde ich das Kabel, wo muss es wie angesteckt werden?
3. Wie sieht die Ladekarte aus? Wo finde ich sie? Was muss ich mit ihr tun?
4. Wann (im Prozess des Ankommens, Autoausschaltens, Gepäckentladens, Schlüssel-ins-Handschuhfach-Steckens, Autoverriegelns) führe ich diese einzelnen Schritte am besten durch?
Danke im Voraus!

Kommentar von MR |

Zunächst mal sind E-Autos natürlich die Zukunft des Individualverkehrs und ökologisch allen anderen Konzepten haushoch überlegen, auch inklusive Produktion. Der Gesamtwirkungsgrad ist um Faktor 4-5 höher als bei E-Fuels oder Brennstoffzellen.

Dass die Ladeinfrastruktur für teilAuto kein einfaches Thema ist, kann ich absolut verstehen. Daher lehne ich mich mal mit einem Vorschlag aus dem Fenster: Bei E-Autos mit hoher Ladeleistung (sagen wir mal > 100 kW) kann ich mir gut vorstellen, sie auch ohne Ladestation am Stellplatz zu betreiben und einfach wie bei den Verbrennern eine "Tankregel" (z. B. Abstellen mit minimal 50 %) einzuführen. Die öffentliche Schnellladeinfrastruktur sollte das mittlerweile in Ballungsräumen locker hergeben und für 50 % steht man bei diesen Ladeleistungen vielleicht mal 10 Minuten an der Säule. Damit hätte man meiner Meinung nach ziemlich elegant eines der größter Hindernisse für den Ausbau des Elektroanteils in der Flotte abgeräumt.

Damit müsste man natürlich - und das ist das zweite große Hindernis - endlich eine Ladekartenlösung einführen. Bitte, bitte, liebes teilAuto-Team, nehmt euch dem Thema doch mal an. Im Jahr 2023 kann man eigentlich nicht mehr behaupten, dass es keine praktikablen Lösungen gibt. Beispiel: Im enBW-Hypernetz kann man heute fast überall laden und die Stromkosten liegen je nach Tarif ungefähr in der Liga vom Sprit oder sogar darunter. Gerade als Flottenkunde könnte da doch was gehen?

Ich bin ziemlicher teilAuto-Fan und finde ihr macht gute Arbeit, aber es wäre toll, wenn ihr der E-Mobilität (noch) mehr Gewicht gebt!

Kommentar von Michael S. |

An dieser Stelle mal ein dickes DANKE an das teilAuto-Team für euer Engagement bei der Elektrifizierung der Flotte. Als Nutzer hat man ja in der Regel nur seinen eigenen Blickpunkt und für mich persönlich ist es immer wieder eine Freude, vergleichsweise einfach die Möglichkeit zum elektrischen Fahren zu haben.
Noch vor wenigen Jahren konnte man E-Fahrzeuge kaum buchen und nutzen, mittlerweile ist es möglich, echte Fernfahrten (1000 km an einem WE) mit überschaubaren Einschränkungen zu den Verbrennern zu absolvieren und ich nutze sie fast nur noch. Darauf darf man stolz sein. Ihr ermöglicht ganz konkret die E-Mobilität für mich, der sonst vermutlich immer noch Verbrenner-Mietwagen nutzen müsste.
Was noch zu verbessern wäre ist natürlich das Laden außerhalb der Heimatstation. Das ist ja leider sehr eingeschränkt. Und was die alltäglichen Probleme angeht: Vielleicht kann man ja in die Autos einen QR-Code kleben, über den dann eine Anleitung mit Video für das ganz konkrete Fahrzeug an der jeweiligen Station abgerufen werden kann. Vielleicht wiegt ja der Aufwand zur Erstellung dessen den eingesparten Techniker-Aufwand auf.
Und abschließend ist zu sagen: Ja, die Rohstoffgewinnung für Batterien ist kritisch zu betrachten, aber mittlerweile gibt es keine belastbare aktuelle wissenschaftliche Studie mehr, in der Elektrofahrzeuge ökologisch schlechter abschneiden als ähnliche Verbrenner. Selbst mit deutschem Strommix, wobei die Ladesäulen i.d.R. ja mit Ökostrom betrieben werden und das Netz auch perspektivisch "sauberer" wird.

Kommentar von Frank Mario |

E Mobilität ist toll! Nervig nur, die unterschiedlichen Ladekarten und Säulen...

Kommentar von Martin S |

Krass, was da an Aufwand hinter den Ladesäulen und der E-Flotte steckt...umso dankbarer bin ich euch, das ihr euch die Mühe macht und darin investiert!

Kommentar von Yanone |

Ihr macht das super! Danke für euren Einsatz. Ich habe noch nie einen Verbrenner von euch gemietet; immer nur E-Autos, und war damit in der Stadt und zum ersten Mal auch im Urlaub vollkommen zufrieden.

Kommentar von Kristin |

An einigen Ladesäulen wäre etwas mehr Erklärung ganz nett - zb an der Elisabethstraße/Leipzig - halte ich erst die Karte davor oder stecke ich erst das Kabel an? Muss das Licht rot oder grün blinken oder leuchten? Im Display werden lauter Zahlen angezeigt, aber obs lädt seh ich erst nach einigen Minuten im Autodisplay. Offenbar hats bisher immer gepasst, aber bissl mehr Info wäre gut. (Im Erklärvideo ist eine andere Säule zu sehen, die offenbar auch anzeigt was gerade passiert)

Kommentar von Matthias |

Der ID3 geht mit seinen 200PS+ und Heckantrieb mal so richtig gut nach vorne. Immer wieder eine Freude das „Play“-Pedal zu drücken. Danke TA und weiter so.

Kommentar von Klüver |

Gerade gelesen, dass Verkaufszahlen in China und Europa bei E-Autos stark rückläufig sind. Nur in den USA durch deren Klimapakt steigen die Verkaufszahlen durch Subventionierung. Um so wichtiger wäre es, dass die gegenwärtige e-fuel-Diskussion nüchtern und im Sinne des Supports für den Klimaschutz betrachtet wird. Es muss die Frage gestellt werden, was wir mit den ganzen Verbrennern nach 2034 machen. Und da fände ich die Idee nicht verkehrt, diese e-fuels mindestens beizumischen, wenn nicht komplett durch höherer CO2-Bepreisung attraktiv zu machen. Ein E-Auto kann durch Drehmoment und Komfort natürlich attraktiver sein. Es gilt alle Vor- und Nachteile bei den jeweiligen Nutzungsprofilen abzuwägen. Und ein wesentlicher Knackpunkt beim Thema Mobilität, ist die Energiespeicherung. Der Industrie und deren Investoren jetzt die Möhre vor der Nase wegzuziehen, indem man politische Signale setzt, wird meines Erachtens den Kampf um effektive CO2-Reduktion völlig unnötig massiv behindern. Und Schuld daran sind die Krakehler, die Lauten, die ohne Argument aber mit Schlagworten wie "Boomer" oder "Kackteile" Stimmung im Sinne des jeweils eigenen Baugefühls machen.

Kommentar von Christian |

Wäre es nicht möglich die vorhandenen DKV-Karten gegen DKV+Charge Karten zu tauschen? Würde unterwegs, außerhalb von Dresden, schon deutlich helfen.

Kommentar von Tobias |

Vielen Dank, dass ihr am Ausbau der e-Mobilität mit Augenmaß dran bleibt! Euren realistischen Bericht aus der Praxis kann ich gut nachvollziehen, und ich bin ziemlich irritiert von der Vielzahl negativer Kommentare.
Lasst Euch nicht beirren! Dass man sich zu einem günstigen CarSharing-Preis nicht an die Spitze einer technischen Neuentwicklung stellen kann, sollte eigentlich einleuchten.

Kommentar von Felix |

@Christiane Schüler

So eine Video-Anleitung zum Laden gibt es bereits seit einiger Zeit. Einfach mal auf der Website unter "Hilfe/FAQ - Tanken und Laden - Was ist bei einer E-Auto-Fahrt und beim Laden zu beachten?" schauen.

Zugegeben, ich war auch schon des öfteren ratlos, wenn der Zoe nach Fahrtende nach Anleitung angeschlossen war und trotzdem ein Fehler beim Verbinden aufgetreten ist.

Grüße
Felix

Kommentar von Volker S. |

Das Problem mit der E-Mobilität im Allgemeinen liegt nach wie vor in der mangelhaften Speicherung der elektrischen Energie. Da die Energiedichte in den bisher verbauten Akku's nicht ausreichend hoch ist, müssen mehr Zellen mit mehr Gewicht verbaut werden. Um eine vergleichbar hohe Reichweite mit einem Verbrenner zu erreichen, müsste dann schon ein Kleintransporter daraus werden. Je größer und schwerer ein Fahrzeug ist, desto mehr Energie wird benötigt, um das Fahrzeug zu beschleunigen.
In meinem Fall brauche ich ein Mietfahrzeug nur für eine Urlaubsreise mit Familie und Gepäck. Den täglichen Weg zur Arbeit lege ich bereits jetzt mit der Straßenbahn, dem Fahrrad und der Eisenbahn zurück. In dem Falle nutze ich schon die andere Form der E-Mobilität auf der Schiene. Auch hier kann ich der Ansicht von TeilAuto nur zustimmen, das es auf die richtige Wahl des Transportmittels ankommt, je nach Bedarf und Anwendungsfall. Die E-Mobilität auf den Gummireifen kann auch über die Brennstoffzelle erfolgen, doch diese Technologie Schein wieder einmal in den Schubladen der Autohersteller verschwunden zu sein. Sicher auch weil da die notwendigen Investitionen in die Versorgungsinfrastruktur unterlassen worden sind. Als ehemaliger Besitzer eines Erdgas Autos kann ich hier ein Lied davon singen. Auch wurde der Infrastrukturausbau jahrelang verschleppt und die Mehrkosten im Betrieb und Unterhaltung führten dazu das zu wenig Fahrzeuge gekauft wurden und die Hersteller die Produktion eingestellt haben.
Die Haltung von TeilAuto kann ich nur unterstützen, der Verbrenner bleibt auf der Langstrecke unverzichtbar, vor allem wen man nicht nur mal eben eine Runde um den Kirchturm drehen will, sondern sich deutschlandweit oder sogar darüber hinaus mobil sein will.

Kommentar von Tom |

Klebt nen Aufkleber mit Ove Krögers Spruch "Steht er, lädt er" rein ;) Das beste Mittel gegen Reichweitenangst.
Schonmal mit Tesla geredet? Weil da hat man dann die besseren Akkus (wegen immer voll laden, die Eisenakkus können das besser ab, Kobalt entfällt dann auch als Problem) und zudem noch nen Hersteller, der auch gleich die Ladesäulen zu vernünftigen Preisen liefern kann. Zudem geht dann auch das unterwegs Strom tanken einfacher. Und billiger als ein ID4 isser allemal.

Kommentar von André |

Ich bin immer wieder befremdet, wir ungeniert an der Stelle immer wieder die Abneigung gegen moderne Technik ausgelebt wird. Das lässt vermuten, dass das ein sehr persönlicher Autofetisch dahinter steckt (nur echt mit Lärm, Gestank und wenn noch von Hand gefahren wird). Assistenzsysteme sind demnach Teufelszeug, Elektromobilität macht man nur wegen der Zertifizierung, am liebsten aber eigentlich gar nicht... Ja, Vorreiter zu sein, ist manchmal aufwendig. Schön, dass ihr es trotzdem voran treibt! Und eines Tages kommt dann vielleicht ein Generationswechsel, der nicht mehr so heftig mit allem Neuen fremdelt. Dann findet sich hoffentlich nach über zehn Jahren eine Lösung für die Ladekosten: Einerseits kein Ladeadapter im Auto, dass ja nicht günstig an der Steckdose geladen werden kann.. und die entsprechend höheren Kosten an der Ladesäule jenseits der Heimatstation darf ich als Nutzer auch selbst tragen - wohlgemerkt bei gleichzeitig vollen Kilometersatz. Man muss schon sehr nicht wollen. :(

Kommentar von Ab Debee |

Also dass die E-Autos ja auch so umweltschädlich seien ist seit 5 Jahren wissenschaftlich widerlegt. Das ist so ein dummes Boomer-Petrolhead-Stammtischgequatsche. Hier nochmal für die, die es immer noch nicht wissen:
https://www.youtube.com/watch?v=1oVrIHcdxjA&t=0

Kommentar von Max |

Danke trotz des Arbeitsaufwandes für das kontinuierliche Ausbauen der E-Auto Flotte. Die paar Male, die ich ein E-Auto bis jetzt bei Teilauto hatte, waren nur positiv.

Einen Wunsch hätte ich noch, um auch längere Strecken mit E-Autos fahren zu können. Gerade werde ich noch bestraft, wenn ich eine größere Strecke fahren will, da das Zwischenladen nicht erstattet wird. Sprich, es macht finanziell nur Sinn, einen Verbrenner zu fahren.

Mein Idee ist: Teilauto hat ja auch einen Strompreis, mit welchen gerechnet wird. Wäre es nicht möglich dieses an die Kunden beim Zwischenladen weiterzugeben? Damit wäre das Zwischenladen dann zumindest nicht ganz so teuer und das E-Auto fahren wird attraktiver.
Das Prinzip der Erstattung gibt es ja schon, wenn die Tankkarte beim Nachladen nicht funktioniert hat.

Kommentar von Robert |

Danke für die ehrliche Darstellung und Danke dafür, dass ihr die Mühen in Kauf nehmt - ich denke es lohnt sich. Car-sharing und Elektromobilität sind eine wahnsinnig spannende Kombination. Aber ich gebe zu, dass mir diese Detailprobleme nicht bewusst waren. Die Hoffnung ist, dass einige der Punkte mit einer zunehmenden Verbreitung einfacher werden - zumindest bei den Kunden, die regelmäßig E-Autos nutzen.

Kommentar von Matthias |

Danke für die Info.

Wir haben 4 Stromer in der Nähe.
Die ID.3s nehmen wir gern. Mit denen hatten wir noch keine Zwischenfälle.

Die Zoes meiden wir. Das sind Ladezicken. Aktualtor defekt am der Säule ist die häufigste Fehlermeldung. Das an- und abstecken ist immer mit Voodoo verbunden. Da habe ich auch schon frustriert aufgegeben.

Das finde ich so schade. Von der Hardware her ist die Zoe OK und im Vergleich ja auch bezahlbar. Aber die Software ist so kaputt, dass es kein Spaß macht.

Ich finde es gut, dass ihr nach und nach mehr Elektroautos unterhaltet. Es ist halt die Zukunft. Aber für mich ist es auch völlig in Ordnung dass es noch nicht nur Stromer gibt.

Bei unserem letzten Urlaub waren wir mit einem Diesel unterwegs.
Für alle Beteiligten war dass das einfachste. Andere hatten derweil den ID3 für ihre Kurzstrecken.

Kommentar von Stefan S. |

Ich habe bis jetzt bis jetzt noch keine E-Auto bei euch ausgeliehen weil ich da Bedenken haben wegen der ich habe es nicht angeschlossen, so leer war es ja noch nicht Experten. Für den Stadtverkehr und Kurzstrecken bietet es sich ja durchaus an, an aber wenn ich dann bei vielleicht 3 oder 4 Stunden Mietdauer davon ein oder zwei an einer Ladesäule zubringe ist der Reiz halt auch schnell verflogen.

Kommentar von Claudia |

Ehrlich, ich bin heilfroh zu lesen, dass auch die Umweltaspekte bei der Herstellung der so klimarettenden E-Autos zur Sprache kommen. Bezahlbar sollte Car-sharing ja auch bleiben und deshalb wird wohl demnächst kein Tesla an der Ladestation warten. Für gelegentliches Fahren stellt das Anschließen an die Ladestation schon mal eine Herausforderung dar. Ich habe zumindest Google fragen müssen, wie ich die Klappe öffnen kann-

Kommentar von Katharina |

Am wichtigsten der o.g. Satz: Nur Autofahren, wenn es wirklich sein muss.
Inzwischen bin ich aber wirklich begeisterte E-Auto-Fahrerin, gerade auf den Strecken, wofür ich hauptsächlich mal Auto brauche, 5-80 km-Entfernungen. Gerade die oft kritisierte Zoe hat mich in Dresden noch nie im Stich gelassen, fährt prima. Und wir sind sogar (mit ein bisschen längerer Fahrtzeit, dafür wegen der Ladepause deutlich entspannter) bis nach Südbaden gekommen.

Kommentar von Nutzer 8472 |

@Buhu: Ich lese von zusätzlichem Aufwand bei der Stationsplanung bis zu Problemen bei den Ladesäulen (Vandalismus/ Defekte) - was das mit den Fahrzeugmodellen zu tun hat, sollten Sie erläutern, wenn Sie mehr wollen, als zu provozieren.
Zudem ist ihre derbe Wortwahl ("Schrottmodelle", "Kackteile") nicht zielführend, wenn Sie tatsächlich veränderungen anstossen möchten. So sieht es danach aus, als ob Sie lediglich Ihre schlechte Laune hier abladen möchten - da bleibt als Antwort an sie eigentlich nur noch zu sagen: Taschentuch?

Kommentar von Gert Lipski |

Ich verstehe euch, wenn ihr sagt es nervt.
Ich selbst habe nach der Wende geholfen das Tankstellennetz von BP, ARAL, ESSO, MINOL aufzubauen als Servicetechniker. Die Probleme die oben geschildert werden haben sich genau bis ins nächste Jahrhundert erhalten. Sie sehen zwas anders aus, aber jede Entwicklung hat auch seine Schwierigkeiten. Ich kann von 25 Jahren Erfahrung sprechen. Macht weiter, aber die E-Mobilität ist nicht non plus ultra.

Antwort von teilAuto & cityflitzer

Danke für Ihre Rückmeldung und den Vergleich aus Ihrer Arbeit als Servicetechniker. Das ist tatsächlich spannend zu hören.

Kommentar von Christian R. |

Ich danke Euch für Eure Beharrlichkeit und fahre gern E Auto - sogar im Winter >1000km . Ohne Euch wäre das nicht möglich. Und manches Mal auch nicht E-Auto je nach Ort und Umständen. Dankeschön!

Kommentar von Martin |

Danke für die Klarheit, die Transparenz, das Engagement! Auch wenn der Anlass unbefriedigend ist, habe ich den Text doch gerne gelesen. 170 E-Autos sind ein Wort - trotz aller Widerstände - gut gemacht!

Kommentar von Christiane Schüler |

Ich habe einmal ein E-Auto ausgeliehen. Es war nicht an der Ladesäule und ich habe es auch nicht angeschlossen, da es noch Halb geladen war. Mein Hauptproblem war auch, dass ich vor der Ladesäule stand und die Benutzerkarte im Auto liegen sah. Von Zeit der Rückgabe war es gegen Mitternacht, ich war müde und hatte keine Ahnung wie so ein Auto laden soll.
Vielleicht können Sie einfach mal für solche technischen Halbleihen ein Video auf Ihre Seite stellen.
Vielen Dank, Christiane Schüler

Kommentar von Johannes G. |

Alles völlig nachvollziehbar und ich freue mich über jeden E-Wagen, den ich bei teilAuto nutzen kann und darf. Nicht an die Ladesäule angeschlossene Fahrzeuge könnten teilweise auch auf die Gewohnheit der Tankregel zurückzuführen zu sein. Ich hätte auch Verständnis dafür (trotz gewiss großer Enttäuschung), würdet ihr eines Tages verkünden müssen, die E-Mobilität wieder an den Nagel hängen zu müssen. Mit einem tatsächlichen Neuzulassungsverbot für Verbrenner ab 2035 rechne ich jedenfalls nicht.

Kommentar von Buhu |

Taschentuch?
Wenn man nur Schrottmodelle im Angebot hat macht E-Auto natürlich keinen Spaß...
Hat der dicke "die Kackteile müssen vom Hof"-Rabatt von VW nicht gereicht?

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