Achtung Autoclose

Vielleicht kennen Sie das. Das Auto entriegelt, die Blinker leuchten auf, das typische Geräusch der Zentralverriegelung ist zu hören. Jetzt noch schnell die Taschen abstellen, sich verabschieden oder das Handy wegstecken. Plötzlich verschließt das Auto wieder. Mist!
Autoclose steht für automatisches Verschließen. Diese Funktion verriegelt das Fahrzeug automatisch nach 45 Sekunden, wenn keine Tür geöffnet wurde. Zur Sicherheit. Dieser Standard setzt sich mehr und mehr durch.
Wichtig ist also, direkt nach Entriegelung eine Autotür zu öffnen. Und am besten auch gleich den Schlüssel aus dem Handschuhfach zu nehmen.
Bitte nicht schon auf dem Weg zur Station per App das Fahrzeug öffnen. Oder auf einem großen Parkplatz, um zu schauen, wo die Lichter aufleuchten. Das ist ohnehin gefährlich, da fremde Personen dann noch vor Ihnen in’s Fahrzeug gelangen können. Genau das soll die Autoclose-Funktion verhindern. Das Kennzeichen Ihres gebuchten Fahrzeuges ist in der App zu sehen. Damit können Sie auch auf großen Parkplätzen Ihr Fahrzeug finden, ohne es schon entriegeln zu müssen.
Also immer direkt am Fahrzeug stehen, wenn entriegelt wird. Und sofort eine Tür öffnen.
Denn sobald das Fahrzeug wieder verriegelt, gibt es ein Problem. Der Bordcomputer hat die Entriegelung registriert und das Buchungssystem geht davon aus, dass die Buchung läuft und das Auto geöffnet wurde. Dadurch sehen Sie in Ihrer App dann die klassische Ansicht der laufenden Buchung. Es kann also nicht nochmals geöffnet werden (wir arbeiten bereits zusammen mit unseren Dienstleistenden an einer IT-Lösung). Im Fall der Fälle müssen Sie dann die Servicezentrale anrufen (0345 44 5000). Also am besten: immer gleich eine Tür öffnen.
Übrigens: falls Sie sich noch keine PIN zur Öffnung per App gesetzt haben, ist das hier erklärt.
Kommentare
Kommentar von Steffen |
Auch ich hatte schon das Problem, dass das Fahrzeug nach der Nutzung sich nicht per Handy verschließen lies. Hing dann 21min. in der Warteschleife, mein Termin war hinfällig. Warum bewährtes nicht bei behalten bis Neues problemlos funktioniert.
Mit bestem Gruß Steffen
Kommentar von anne |
Ich finde die Abschaffung der Karte auch nicht sinnvoll aus Kundensicht.
Was wenn das Handy nicht mehr geht (Akku alle, Verlust, Diebstahl)? Es keinen Empfang gibt (hatte ich auch schon und konnte nicht schließen, Karte war die Rettung)?
Moderner heißt nicht dass es für die Kunden freundlicher ist. Das ist wir beim Bargeld und Kartenzahlung. Die Kombination machts.
Kommentar von Peter Zdansky |
Die Gretchenfrage lautet: Welche Konsequenzen ziehen Kundinnen und Kunden aus für sie zahlenmäßig und von den persönlichen Auswirkungen her unzumutbaren App-Pannen, und dies vor allem dann, wenn das Kartensystem komplett abgeschafft ist? Mein unmaßgeblicher Ratschlag: Mahnwachen, Gebete und Petitionen sind in diesem Falle definitiv für die Katz...
Kommentar von Ann |
Ich möchte mich auch gern der Karte-soll-bleiben-Fraktion anschließen.
Auch ich kenne das Problem: Auto lässt sich nicht verschließen per App. Die Argumentation mit der Netzabdeckung entspricht dem Wunsch das Theorien immer in der Praxis funktionieren. Sobald es stürmt, regnet oder ein Gebäude mit Baum kombiniert nahe dem Parkplatz steht, ist das Netz eben nicht zuverlässig.
Kommentar von ingo Knito |
Ich bin ebenfalls entsetzt, wie immer mehr Abhängigkeiten vom "single point of failure" "smart" phone bzw. Internet geschaffen werden. Gut, dass es die Autoclose-Funktion gibt. An sich und weil mit dieser der Nachteil dieser Abhängigkeit deutlicher wird.
Schlecht, dass das Öffnen des Autos eine Internetverbindung benötigt, wenn man davor steht - im Regen steht man dann wörtlich und sprichwörtlich.
Die Argumentation mit der Netzabdeckungskarte ist unsauber (auch wenn im Leipziger Stadtgebiet sicher die Abdeckung allgemein relativ gut ist).
Die richtige Karte wäre eine: alle 3 Provider ohne "national roaming" sind unter ungünstigen Bedingungen (z.B. Innenräume) mit 4G verfügbar (3G ist abgeschaltet, 2G mindestens mit Webbrowser-Öffnung zu langsam). Niemand hat 3 SIM Karten im Handy, die wenigsten 2 von verschiedenen Providern.
Kommentar von Peter Zdansky |
Die Abschaffung des Karten-Zugangssystems ist erklärtermaßen Teil des Unternehmenskonzepts; siehe Forum "Michael Creutzer: Wir können mehr" (veröffentlicht am 05. Juni 2025), Antwort des Unternehmens auf meine Frage in meinem Kommentar vom 17. Juni 2025. Wer glaubt, Appelle an das Unternehmen in Foren wie diesen könnten etwas bewirken, irrt. Solange die Bilanz stimmt, wird sich nichts ändern.
Kommentar von Stefan |
Bitte die Karte weiter beibehalten bzw. wieder einführen aus den vielen genannten Gründen. Ich habe Sonntag früh schon 30 Minuten oder mehr in der Warteschleife der Hotline gehangen, da niemand dort war oder viel zu wenige für zu viele Anrufer zuständig waren.
Autoclose Probleme könnte man mit Karte auch vermeiden, wenn man damit immer während der Buchungszeit da Auto öffnen kann.
Kommentar von Toshiki Wulf |
Hat nicht mit Autoclose zu tun, aber ich kann den Leuten, die die Karte fordern, nur beipflichten. Ich weiß nicht, wie oft ich schon die Hotline angerufen habe, weil das Auto sich nicht per App entriegeln lassen wollte oder sich nicht öffnen ließ, obwohl die Buchung in der App schon lief – oder umgekehrt sich nicht verschließen lassen wollte. Mit Karte würde ich die Hotline viel seltener brauchen.
Kommentar von Katrin |
Ich halte die Entscheidung für grob fahrlässig. Es gibt keinen Plan B, wie bereits von Vielen bemerkt wurde. Wenn das Handy vergessen wurde, verlorengegangen ist oder nicht funktioniert, kann ich auch in der Zentrale nicht anrufen und mir helfen lassen. Die Karte wird weiter gebraucht!
Kommentar von Jens |
Diese totale Abhängigkeit vom Handy ist fatal Es kann kein Empfang da sein. Oder die App will plötzlich das Passwort wissen. Ich habe nicht ständig unzählige Passwörter bei mir. Eine Verschlechterung der Nutzerfreundlichkeit.
Kommentar von Jens |
Die Sorgen und tatsächlichen Probleme der Umstellung auf ausschließliche Öffnung per App werden durch diese Funktion (auf die TeilAuto wenig Einfluss hat) noch verschärft. Ich halte die Kartenlösung ebenfalls für die bessere und sichere Variante (zumindest als Backup).
Kommentar von Marcio |
Was die anderen hier schon über die Probleme geschrieben haben, habe ich auch erlebt. Ich denke, alles nur über die App laufen zu lassen, ist eine sehr schlechte Entscheidung. Die Karte ist unser Backup – wenn die Verbindung schlecht ist oder man keinen Akku mehr im Handy hat, kann man das Auto weder öffnen noch zurückgeben. Ich weiß nicht, wie viel ihr mit dieser Maßnahme sparen werdet, aber ihr
Kommentar von Clemens |
Es mag ja gute Gründe für dieses (neue?!) Auto Close geben (Sicherheit). Ich halte es nur für fatal, so etwas einzuführen bevor es ausgereift ist. Man sollte doch bitte ZUERST alle zumindest vorhersehbaren Probleme lösen, BEVOR das neue System angewandt wird.
Antwort von teilAuto & cityflitzer
Die Autoclose-Funktion kommt vom Hersteller, ist also eine Funktion des Autos. Da haben wir keinen Einfluss drauf. Aber wir schreiben an jedes Auto einen Hinweis in die App.
Kommentar von Burkhard |
Und was wird aus den Cityflitzern, die im Funkloch abgestellt werden?
Das Problem verschärft sich noch dadurch, dass in der Service-Hotline ortsunkundige Leute azs Hannover sitzen.
Antwort von teilAuto & cityflitzer
cityflitzer-Fahrzeuge dürfen nur innerhalb des Geschäftsgebietes abgestellt werden. (Hier nachzuschauen und in der App mit dem Layer "cityflitzer" über Icon unten rechts)
Und das Geschäftsgebiet ist abgedeckt (siehe Karte), Quelle: Mobilfunk-Monitoring Karte der Bundesnetzagentur, Link.
Kommentar von Moritz |
Mir ist es auch schon mehrfach an einem Ort mit schlechten Empfang bei der App-Öffnung passiert, dass die App behauptet das Auto wäre offen, ist es aber nicht. Wenn ich dann verschließen und beenden tippe, ist ja die Buchung weg. In diesen Fällen hilft dann nur die Hotline, die das Auto dann öffnet, blöd wenn man es eilig hat. Deshalb nehme ich dann doch die Karte solange es noch geht.
Kommentar von Frank Hädrich |
Genau das wurde mir zum Problem. 3 Wochen Urlaubsfahrt gebucht - Fahrzeug öffnete nicht - Karte geholt - Fahrzeug wurde zwischenzeitlich doch geöffnet - mit Karte wurde Auto wieder verschlossen und die 3 Wochen Reservierung war hin - kurz danach wurde das Fahrzeug von anderen Nutzer gebucht - nur mit Mühe und Bitten an die Hotline wurde der andere Nutzer umgebucht. Nicht schön.
Kommentar von Thomas |
Aber das System erkennt doch, ob der Schlüssel entnommen wurde! Und so lange der Schlüssel seit Beginn einer Buchung noch nicht entnommen wurde, muss das Auto doch per App zu öffnen sein.
Kommentar von Thomas |
@Lydia: Genau diese Situation wurde ja neulich, als es um die Abschaffung der Karte zum Öffnen ging, diskutiert. Teilauto konterte immer wieder mit "an allen unseren Standorten bzw. Stationen ist auch Netz verfügbar". Aber das scheint ja nicht so zu sein...
Kommentar von Andreas |
Diese Fülle von automatischen Funktionen wird unweigerlich zur stückweisen Verblödung der Menschheit führen.
Ich, als Ingenieur, sage immer: Die wichtigste Funktion einer Automatik ist der Schalter zu deren Deaktivierung.
Hals und Beinbruch.
Kommentar von Lydia |
Liebes Teilauto-Team,
ich kann die Autoclose-Funktion durchaus verstehen. Allerdings ist in Tiefgaragen mitunter kein Netz vorhanden ist. Ich hatte bereits den Fall, dass ich oben das Auto entriegeln musste und dann in die Tiefgarage zum Auto geflitzt bin. Im Nachhinein bin ich sehr froh, dass es überhaupt noch offen war.
Viele Grüße Lydia
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