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Hier halten wir euch auf dem Laufenden

(Kommentare: 27)

Infos zu Ladesäulen und E-Fahrzeugen

Wie versprochen, haben wir Anleitungen zu E-Fahrzeugen und Ladesäulen erstellt. Sie sind in der App und auf der Webseite, aber auch in der echten Welt zu finden. Hier gibt’s alle Infos dazu.

Als wir unseren neuen Projektleiter Elektromobilität vorgestellt haben, wurde eine Infokampagne angekündigt. Es ging darum, alle wichtigen Infos in der App und auf unserer Website zugänglich zu machen. Ziel ist, Unsicherheiten abzubauen und die Nutzung einfacher zu machen. Hier ein Überblick über die Neuerungen.

Webseite

Unter teilauto.net/elektro sind alle wichtigen Infos zusammengestellt. Direkt zu Beginn werden die Funktion der Ladekarte und der Unterschied zur Tankkarte erklärt. Danach folgen kurze Hinweise zu den häufigsten Problemen und Fragen. Die beiden großen Blöcke sind die Ladesäulen-Typen und die Modelle der E-Fahrzeuge.

Die Ladesäulen sind mit Codes eindeutig identifiziert. Zu jedem Typ sind Code, Modellname und die Orte, an denen sie im teilAuto-Gebiet genutzt werden, aufgeführt. Durch Klick auf die Zeile klappt sich die Anleitung inklusive Bild aus. Die Logik folgt dem konkreten Nutzungsfall: zuerst die Beendigung des Ladevorgangs, wenn die Buchung beginnt und am Ende der Buchung der Start des Ladevorgangs.

Die Fahrzeuge sind alphabetisch nach der Modell-Bezeichnung aufgelistet, welche auch in der App genutzt wird. Unter dem Modellnamen findet ihr ein Bild sowie zur Anleitung drei Überschriften, die ausgeklappt werden können. Auch hier folgt der Aufbau dem Nutzungsfall: zu Beginn der Buchung muss der Ladevorgang beendet werden. Danach geht es um den Start der Fahrt, das Schalten und das Parken. Zum Schluss wird erklärt, wie der Ladevorgang gestartet wird.

Die Elektro-Webseite endet mit allgemeinen FAQ, also den häufigsten Fragen und deren Antworten. Diese werden immer weiter ausgebaut, je nach der Häufigkeit weiterer hinzukommender Fragen.

Wer bis hierhin gelesen hat, fragt sich natürlich: woher soll ich wissen, welchen Code die Ladesäule hat, die ich nutzen will? Sehr gute Frage! Das ist die perfekte Überleitung zum nächsten Abschnitt.

App

In der App und auf buchen.teilauto.net findet ihr an eurer Station unter den Stationsinformationen den Punkt „Info zur Ladesäule“. Dort ist der Ladesäulen-Code aufgeführt und ein Link führt direkt auf die Elektro-Webseite. Ihr landet auf der Webseite dann genau an der Stelle des jeweiligen Codes und könnt die Anleitung ausklappen. Falls das nicht klappt, könnt ihr den Code auch einfach auf der Seite suchen.

An den E-Fahrzeugen findet ihr jetzt mehrere ausklappbare Infos:

Unter „E-Mobilitätsinfos“ wird zuerst auf die Elektro-Webseite verwiesen. Darunter folgt aber auch die Anleitung zum Fahrzeug, sodass ihr in der App bleiben könnt. Der erste Block „bitte beachten“ enthält allgemeine Hinweise. Beispielsweise, dass nach jeder Fahrt der Ladevorgang gestartet werden soll, dass das Ladekabel im Fahrzeug mitgeführt werden muss und was bei Störungen oder Problemen zu tun ist. Danach folgen die Abschnitte wieder der Logik des Buchungsablaufs: Ladevorgang beenden, Fahrt starten/ Fahren/ Schalten/ Bremsen, Ladevorgang starten.

An den Fahrzeuginformationen gibt es auch den Punkt „Reichweite“ des jeweiligen Fahrzeugmodells. Diese sind nach Sommer und Winter differenziert und jeweils für Stadt- und Autobahnfahrten sowie kombiniert angegeben. Natürlich kann die Reichweite je nach Fahrstil, Witterung und Fahrzeugeinstellungen variieren.

Den Punkt „Bitte Ladevorgang mit der Ladekarte starten!“ haben wir eingefügt, weil das leider zu häufig nicht gemacht wird. Zudem gibt es allgemeine Fahrzeuginformationen als ausklappbare Info.

Echte Welt

Auch im ‚wahren Leben‘ haben wir die Infos an mehreren Stellen platziert, denn meistens entstehen die Fragen und Probleme ja während der Nutzung.

An den Fahrzeugen ist in der Ladeklappe jetzt ein Sticker platziert, der via QR-Code auf die Elektro-Webseite führt. Auf den Ladesäulen ist dieser Sticker jetzt ebenfalls zu finden. Zudem sind an den Ladesäulen nun Hilfen angebracht, um das Lesefeld für die Ladekarte leichter finden zu können. Denn an einigen Ladesäulen ist das leider nicht direkt ersichtlich. Ein roter Rahmen mit dem Hinweis „hier Ladekarte vorhalten“ markiert die Umrisse des Lesefelds.

Hier ein paar Impressionen:

Zum Schluss: wir freuen uns über Anregungen, wie wir die Infos noch besser nutzbar machen können. Schreibt uns dafür gerne an emobility@teilauto.net eine E-Mail.

Laden unterwegs

Bevor in den Kommentaren unter diesem Artikel das dominierende Thema eine Lösung fürs Laden abseits der Heimatstation wird, möchten wir das hier schon mal aufgreifen. Vielleicht erklären wir das ein wenig ausführlicher: ganz grundlegend ist das System für E-Fahrzeuge ganz anders als für Verbrenner. Denn E-Fahrzeuge haben jeweils eine eigene Ladesäule an der Heimatstation, die mit 100 % Ökostrom geladen wird. Verbrenner hingegen werden unterwegs betankt, dafür die DKV-Karte. Für E-Fahrzeuge bauen, betreiben und bezahlen wir also jeweils immer eine eigene Ladeinfrastruktur. Das ist aufwändig und teuer. Für die ganz überwiegende Zahl der Fahrten unserer Nutzenden ist die Ladung an der Heimatstation auch vollkommen ausreichend. Das Problem mit dem Laden unterwegs betrifft also eine entsprechend geringere Anzahl an Fahrten. Dennoch wollen wir auch das erleichtern. Allerdings gibt es da zwei große Problemfelder: erstens ist es natürlich viel teurer, sowohl den Bau und Betrieb der Stations-Ladeinfrastruktur zu finanzieren und zusätzlich die Kosten für das (leider noch immer sehr preisintensive) Unterwegs-Laden zu tragen. Bisher war und ist es so, dass Verbrenner die E-Fahrzeuge in unserer Flotte querfinanzieren. Denn wenn wir die realen Kosten auf die Zeit- und Kilometerpreise von E-Fahrzeugen ansetzen würden, wären E-Fahrzeuge deutlich teurer in der Buchung als Verbrenner (das auch zum Thema Kilometerpreis-Anhebung). Wir bieten E-Fahrzeuge aber trotzdem zum selben Preis wie Verbrenner an, weil wir das aus ökologischen Gründen wichtig finden. Aber Kostenwahrheit ist es nicht. Entsprechend würde das System durch zusätzliches Unterwegs-Laden am Ende teurer. Zweitens suchen wir fürs Unterwegs-Laden eine einfache und einheitliche Lösung. Denn wenn wir anfangen, für jeden einzelnen Ladevorgang bei zig verschiedenen Anbietern mit diversen Abrechnungsbelegen die Erstattung einzeln händisch vorzunehmen, wäre das ein riesiger bürokratischer Aufwand – und damit am Ende auch wieder teuer. Und für die Kund*innen wäre das auch sehr umständlich. Eine zweite Ladekarte halten wir nicht für zielführend. Das Ladekartenmanagement ist bereits bei den Heimatstations-Ladekarten durch Verlust oder Defekte enorm. Für uns steht fest: die überregionale Ladelösung muss digital erfolgen, integriert in unsere Buchungs-App, damit die Autorisierung und Abrechnung des Ladevorgangs automatisch der teilAuto-Buchung zugeordnet werden kann. Das klingt genauso kompliziert und aufwendig wie es ist. Leider sind wir bei der Integration einer Ladelösung in die App von unserem Dienstleiter anhängig, der unser Verwaltungssystem programmiert. Wir unterstützen, wo wir können, aber die Umsetzung des Themas obliegt allein dem Dienstleister. Lange Rede, kurzer Sinn: wir sind dran, schon seit längerer Zeit. Es ist nicht leicht, aber wir geben nicht auf.

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Kommentare

Kommentar von Martin |

Dass Ihr reichlich E-Autos im Fuhrpark habt, finde ich gut. So kann man damit Erfahrung sammeln. Beim Autovermieter kann ich nicht sicher sein, dass ich das gebuchte Modell auch wirklich kriege, also ist dort die Reichweite unsicher. Das ist bei TA dagegen ziemlich klar. Dass das Unterwegsladen bei TA nicht dabei ist, ist schwierig: Ich hab eine weite Strecke vor mir, aber das Fzg. ist von der vorherigen Buchung noch nicht ausreichend voll? Muss ich auf meine Kosten nachladen, obwohl ich extra den ID3 statt des Corsa genommen habe, das fühlt sich nicht fair an. Ich hab das Auto selber ziemlich leer gefahren und müsste es für den Nachnutzer noch etwas aufladen? Dito. Kann ich aber natürlich beides über längere Buchungszeiten (davor und danach) abfedern, wenn die Strecke mal länger ist...

Kommentar von lolCow |

Wie immer, wenn's bei Euch um E-Autos geht: Ausreden, Ausreden, Ausreden. Und die E-Autos sind schuld.
Schon komisch, dass andere Firmen Flottenkarten zu moderaten Preisen haben, aber ihr komischerweise nicht - seit Jahren.
Eure Verbrenner finanzieren die E-Autos quer? Absurd. Ihr sanktioniert Verbrennerfahrer ja nicht mal. Heizen, Tanken auf Teilautos Nacken, weiterheizen. Verbrauch: Egal. Eher finanzieren die Standzeiten beim Unterwegsladen zusätzlich die Verbrenner. Denn die halbe Stunde, während man lädt, müssen eingeplant werden.

Aber beim E-Auto: alles schlimm, teuer und undurchsichtig. Den Stuss erzählt ihr seit Jahren. Zum Glück hab ich meinen Vertrag längst gekündigt.

Kommentar von Tim |

Ich versuche TeilAuto seit 2 Wochen auf allen verfügbaren Kanälen zu einer Rechnungsfrage zu erreichen und es ist UNMÖGLICH irgendeine Reaktion oder Antwort zu bekommen. BITTE BITTE reagiert auf mein Anliegen.

Antwort von teilAuto & cityflitzer

Hallo Tim. Wenn du eine E-Mail an kontakt@teilauto.net geschickt hast und die automatische Eingangsbestätigung kam, dann ist sie bei uns angekommen und wir werden dein Anliegen bearbeiten – bitten dafür nur um etwas Geduld, Dankeschön!

Kommentar von Kristin |

Wenn man für die Ladelösung für E-Autos auf eine App-Lösung setzt, hat man aber wieder kein Fallback - ich hatte auch schon Ladesäulen, die grundsätzlich nur per Karte gingen oder die per App grad nicht fkt haben, aber per Karte. Das mit dem Henne-Ei-Problem wurde ja schon mehrfach erwähnt - seh ich ähnlich. Zusätzlich hält mich noch die oft zu geringe Ladegeschwindigkeit, grad bei den "Kleinen", von der Langstrecke ab. Wenn ich in den Urlaub fahre will ich ankommen und nicht noch ewig lange Zwischenstopps machen...

Kommentar von Dominik |

Danke für die Infos.
Ich denke auch, dass Verbrenner vor allem auf Langstrecke genutzt werden, da fast niemand bereit ist die zusätzlichen Ladekosten zu tragen. Wären diese inklusive sähe es sicherlich anders aus.
Aus meiner Sicht wird das ganze Them zu komplex gedacht. Es würde ja schon reichen wenn ein einzelner Anbieter z.B EnBW inklusive wäre. Dann gibt es zwei Ladekarten im Auto und die von EnBW ist an den Heimatstationen gesperrt.
Der Elektrotruckerchip ist ja schon ein paar mal erwähnt worden. Vielleicht gibt es da auch für TeilAuto Möglichkeiten. Der Chip könnte dann ja am Schlüssel fest sein, so dass ein Verlust minimiert wird.

Kommentar von Stephan |

Ich war zuletzt eine Langstrecke von knapp 800km mit dem ID7 von TA unterwegs. Geladen mit EnBW für 45ct/kWh am Schnelllader. Erzählt uns doch nicht, das Firmenkunden mehr bezahlen müssen, die tausende kWh im Jahr abnehmen würden. Klar ging das per App, aber auch per Karte. Warum muss es beim E-Auto unbedingt eine integrierte App Lösung sein aber beim Verbrenner ist es eine Karte? Warum behandelt man die E-Autos so viel anders als die Verbrenner? Eine zusätzliche Karte ist auch machbar. Es ist ja schon heute eine zweite DKV Karte dabei, um die Waschanlage zu bezahlen. Das wäre sogar mit der DKV Ladekarte keine zusätzliche Karte.
Nach wie vor kommt Teilauto nicht aus dem Knick. Und ich prophezeie, dass nicht alle Autos eine eigene Ladestation haben werden. Es wird zukünftig schnell geladen

Kommentar von Michael S. |

Nach all den Jahren finde ich diese Aussagen schwierig. Ich kann verstehen, dass man ein reibungsloses Erlebnis exakt wie beim Tanken erzielen will, aber das wird ein unerreichbares Ziel sein. Und das ist wahrscheinlich auch nicht mal ein Problem. Mich ärgert es, dass es keinen Mut gibt, mal was auszuprobieren. Es gibt Fahrzeuge und Anbieter, die Charge & Go anbieten: Stecker rein, Auto lädt. Oder man senkt klassenspezifisch die Kilometerpreise, so wie die heute schon ab 200 km niedriger sind. Dann gibt es eben noch eine dritte Stufe, dass es ab z.B. 400 km nochmal 8 ct/km weniger sind, dafür lädt man dann auf eigene Kosten extern. Das wäre aus meiner Sicht eine simple und faire Lösung fürs Erste. Gerade auf Langstrecke sind Verbrenner aktuell sicher auch nicht preiswerter als Elektros.

Kommentar von Markus |

Hallo, ich bin auch der Ansicht, wie hier schon erwähnt, wir haben ein Henne-Ei-Problem. Ich fahre gern Langstrecken mit dem E-Auto und beiße eben in den sauren Apfel, so lange es keine Lösung für das Unterwegsladen gibt. Den Vorschlag, den km-Preis ab z.B. 300 / 400 km, je nach Fahrzeug, z.B. um 1/2 oder 1/3 zu senken, finde ich super.
Mit ein paar Ladekarten und der hier schon genannten App ABRP oder Ad-hoc-map findet man in Deutschland immer Schnelllader, an denen man < 50 ct/kWh laden kann. Und das Planen von Langstrecken im Vorfeld kann sogar Spaß machen. Nicht zuletzt kann man in Ladepausen Orte entdecken, an denen man sonst nie gelandet wäre.
Viele Grüße aus Jena!
P.S. Eine Bewertungsfunktion für Kommentare hier fänd ich klasse!

Kommentar von Jens Weber |

Das solltet Ihr in den Kommentaren zu der Forderung nach kostenlosen externen Lademöglichkeiten deutlicher machen: Während man (bzw. vermutlich auch ihr) an der eigenen Säule 20 - 30 ct /kwh zahlt, kostet Schnellladen extern typischerweise schon mal 89 ct/kwh. Für Euch sprengt das natürlich jede Kalkulation, für mich ist das ziemlich genau der Gegenwert der 45 Arbeitsminuten, die ich während des Ladevorgangs am Laptop verbringe. Da muß man halt mal in die eigene Tasche greifen, Fernfahrten sind Luxus!

Kommentar von Freundlicher Fahrer |

Dem kann ich nur zustimmen - Für Langstrecke bleibt effektiv nur ein Verbrenner. Musste letztens leider auch auf Sixt ausweichen, weil ich eine Langstrecke vor mir hatte und in meinem Gebiet nur noch kleinere E-Autos frei waren.

Kommentar von Burkhard |

Danke für die Erklärungen, die die aktuelle Situation verständlicher machen.
Jedoch würde auch ich mir wünschen, statt auf eine digitale Lösung zu warten (es wirkt, als wäre diese nicht in naher Zukunft einsatzbereit), dass flexibel auf das Thema Unterwegs-Laden reagiert wird und z.B. eine weitere Ladekarte im Fahrzeug deponiert wird. Vllt. hilft es Handouts in den Fahrzeugen zu hinterlegen, die das Laden mit Kabel an der Säule nochmal erklären und dann auch auf die Nutzung der richtigen Ladekarte hinweisen.
Wie schon in anderen Kommentaren hingewiesen wurde, könnte der Rückschluss es würde nur eine kleine Zahl an Fahrten betreffen, falsch sein, da auch ich längere Fahrten mit dem E-Auto meide aufgrund der Extrakosten. Sehr gerne würde ich für Langfahrten auch ein E-Auto nutzen.

Kommentar von David |

Leider fallen Urlaubsfahrten (mit dem ID4 durchaus möglich), aufgrund der zusätzlichen selbst zu tragenden Ladekosten unterwegs, für uns aus. Schade, wir hätten hier gerne E genutzt. Ich saß erst kürzlich mit den Eltern im Büro des dortigen Anbieters Stadtmobil in Karlsruhe. Hier habe ich die Frage gestellt bzgl. unterwegs laden. Antwort: Natürlich sind Ladekosten analog zu den Benzinkosten inklusive. Dafür gibt es eine EnBW Ladekarte zusätzlich zur Stationsladekarte in jedem Fahrzeug. E-Fahrzeuge sind in einer etwas teureren Kategorie eingeordnet als die eigentliche Fahrzeuggröße, haben aber die identischen Kilometerpreise aus der Verbrennerkategorie. Wenn Stadtmobil das schafft, sollte das auch für teilauto möglich sein. DKV hat zB auch Ladekarten für Flottenkunden.

Kommentar von Svenja |

Wir wohnen direkt an einer elektrifizierten Teilauto Station und fahren regelmäßig mit den E-Autos. Aber wenn wir mal längere Strecken zurücklegen wollen, muss ich für die Personen, die vor uns gefahren sind mitdenken. Ich checke dann in der App den Ladezustand und wenn der sich nach 2 Std gar nicht bewegt, weiß ich, dass das Auto wieder nicht korrekt angeschlossen wurde. Dann rufe ich die Hotline an, lass das Auto öffnen und schließe es selber an. Dabei denke ich jedesmal: wie schön wäre es doch wenn man das Auto gar nicht abschließen und die Buchung nicht beenden könnte, so lange das Auto nicht richtig an der Ladung angeschlossen ist! Das wäre Mega. Ich glaube viele Nutzende merken nicht mal, dass sie es falsch machen.

Kommentar von Christian |

Wie verhält sich das eigentlich wenn der letzte Nutzer der das Auto ansteckt an der Ladesäule sich an der öffentlichen Ladestation (also nicht die teilauto eigene) ansteckt? Entstehen da zusatzkosten? Passiert gerne an der Station Trachenberger Straße 40 in Dresden wo die Nutzenden anscheinend nicht unterscheiden können zwischen der teilauto exklusiven Plätze und der öffentlichen Plätze zum laden seines eigenen Autos. Ist sehr ärgerlich wenn ich mein privates Auto Aufladen will und der Stellplatz unnötiger weise blockiert ist.

Antwort von teilAuto & cityflitzer

Ja, das geschilderte Problem ist tatsächlich ärgerlich. Wenn ein teilAuto-Fahrzeug versehentlich an einem öffentlichen Ladeplatz statt an unserem eigenen Ladepunkt angeschlossen wird, können für uns zusätzliche Kosten, unter anderem in Form von Blockiergebühren, entstehen. Vorgesehen ist das daher ausdrücklich nicht. Gerade an Standorten wie der Trachenberger Straße 40, an denen teilAuto-Ladeplätze und öffentliche Ladeplätze direkt nebeneinander liegen, kann es leider zu Verwechslungen kommen. Die teilAuto-Plätze sind entsprechend gekennzeichnet, trotzdem scheint die Unterscheidung hier nicht immer eindeutig zu sein. Bitte melde uns solche Fälle möglichst direkt, idealerweise mit Datum und Uhrzeit. Dann können wir nachvollziehen, welche Buchung dafür verantwortlich war, und die betreffende Person gezielt darauf hinweisen. So hoffen wir, dass sich das Problem künftig deutlich reduziert. Dankeschön!

Kommentar von Matthias |

In Norwegen läuft das bei Mietwagen so, dass die Differenz zwischen Ladestand vorher und nachher mit zB 30¢/kWh bezahlt wird, bzw mit 20¢/kWh. Lassen wir die Vergütung mal weg, dann könntet ihr einen Preis pro km und pro kWh ansetzen. Wenn ich daheim das Auto nochmal schnell an meiner PV voll mache, bevor ich es zurück gebe, dann haben alle etwas davon.

Antwort von teilAuto & cityflitzer

Vielen Dank für den interessanten Hinweis! Das Modell aus Norwegen klingt auf den ersten Blick tatsächlich spannend.
Für unseren aktuellen Betrieb wäre eine solche Lösung allerdings abrechnungstechnisch sehr aufwendig. Dafür müssten wir unter anderem den tatsächlichen Ladestand bzw. die geladenen kWh einzelnen Buchungen eindeutig zuordnen können und die entsprechenden Daten zuverlässig aus Fahrzeug, Ladesäule und Buchungssystem zusammenführen. Bei unserer wachsenden Flotte würden wir hier schnell an operative Grenzen kommen.
Genau an solchen Schnittstellen stoßen wir derzeit beim Thema Elektromobilität an die Grenzen des Systems. Deshalb versuchen wir, eine Lösung zu finden, die technisch möglichst einfach und für den gesamten Carsharing-Betrieb zuverlässig funktioniert.
Vielen Dank auf jeden Fall für den Gedanken, solche konkreten Beispiele aus anderen Ländern sind für unsere Überlegungen sehr hilfreich.

Kommentar von Rudi |

Bin jetzt das erste Mal mit einem E-Auto von teilauto über 9 Tage bis in den Harz mit diveresen Ausflügen vor Ort unterwegs gewesen. Mit dem Auto war alles top, aber zumindest um Braunlage herum ist die Ladeinfrastruktur schlicht und einfach miserabel. Unterschiedliche Systeme, mit unterschiedlichen Routinen, Säulen außer Betrieb, auch die am Hotel. Belegausgabe Fehlanzeige.
Ich kann jetzt besser verstehen, warum das mit der E-Mobilität in D so schwierig ist. Das Problem ist und bleibt die Ladeinfrastruktur.

Kommentar von Franz Athenstaedt |

Hallo liebes Teilauto-Team,

ich glaube wir sind uns einig - über kurz oder mittelkurz werden nur noch E-Fahrzeuge im Bestand sein. Ich bin gerade erst gestern von einer einwöchigen Reise mit 2.000 km Fahrstrecke zurückgekehrt und war begeistert von der Ladeinfrastruktur, die mittlerweile vielerorts zu finden ist.

Sehr gerne hätte ich für die Reise ein Teilauto genommen (z.B. ID.7). Schlussendlich habe ich mich aber für eine andere Lösung entschieden, da ich die km-Kosten nicht doppelt zahlen werde.

Es muss hier dringend eine Lösung gefunden werden. In meiner EnBW-App zahle ich 34 ct/kWh Brutto. Damit kosten 100km Fahrstrecke 7,40 € (20 kWh/100km).

Was wäre denn, wenn Teilauto alles pauschal bis 30ct/kWh übernimmt?

Oder seid ihr gar schon kurz vor Abschluss einer Lösung?

Antwort von teilAuto & cityflitzer

Hallo! Vvielen Dank für deine Rückmeldung. Dass es am Ende nicht der ID.7 geworden ist, tut uns natürlich Leid, jedoch sehen wir Carsharing als Gesamtkonzept und bieten aus diesem Grund Verbrenner als Ergänzung zur Langstrecke an.
Es gibt jedoch Bewegung in diesem Thema. Unser Dienstleister für das Buchungssystem arbeitet derzeit an einer integrierten Ladekartenlösung, mit der das Laden unterwegs perspektivisch direkt über teilAuto abgewickelt werden könnte. Wie genau diese Lösung am Ende ausgestaltet wird, insbesondere bei den zugelassenen Ladeanbietern und den Preisen, ist allerdings noch nicht abschließend geklärt. Auf die konkrete Umsetzung und die Geschwindigkeit der Entwicklung haben wir dabei nur bedingt Einfluss, da die technische Umsetzung bei unserem Dienstleister liegt.
Eine pauschale Kostenübernahme bis beispielsweise 30 ct/kWh ist grundsätzlich ein interessanter Ansatz. Entscheidend ist für uns aber, eine Lösung zu finden, die auch langfristig wirtschaftlich funktioniert. Wir hoffen, beim Thema Laden unterwegs in absehbarer Zeit einen deutlichen Schritt weiterzukommen.

Kommentar von Martin Staniek |

Hallo Teil-Auto Team.
Vielen Dank für euren Einsatz, immer mehr e-autos einzusetzen.
Eine Frage: gibt es die Möglichkeit auszuwerten, wie häufig die Nutzer es nicht schaffen, den Stecker tief genug in die Buchse der SWE ladesäule zu stecken? Da muss es ja zweimal klacken. Ich würde mich über 30% Fehler nicht wundern.
Das ist kein Teilauto Problem. Vielleicht kann Teilauto bei der SWE jedoch bewirken das zumindest ein Hinweis dazu an die betreffenden Säulen kommt

Noch eine Frage zur DKV Card. Ist der Tarif nicht ganz schön teuer? Ich habe bereits von über 1€/kWh gehört. Da könnte sich vielleicht ein Invest in einen Ladechip analog dem eTrucker chip lohnen.

Antwort von teilAuto & cityflitzer

Gerne und Danke!
Den Hinweis zur Ladesäule der SWE nehmen wir gerne auf. Wir werden das Thema direkt mit der SWE besprechen und auch versuchen auszuwerten, wie häufig es tatsächlich zu Problemen beim korrekten Einstecken kommt. Wenn sich zeigt, dass das häufiger passiert, können wir gemeinsam mit der SWE schauen, ob sich ein zusätzlicher Hinweis direkt an den betreffenden Säulen umsetzen lässt. Wir haben bereits in der App und auf der Website einen entsprechenden Hinweis hinterlegt.

Auch beim Thema DKV hast du einen wichtigen Punkt angesprochen. Die Preise hängen stark davon ab, welches Tarifmodell gewählt wird und welche Ladeanbieter darüber freigeschaltet werden. Es gibt durchaus öffentliche Ladesäulen, an denen Preise von 80 ct/kWh oder mehr aufgerufen werden. Solche Anbieter bzw. Säulen könnten bei einer entsprechenden DKV-Lösung allerdings auch gezielt ausgeschlossen werden.
Entscheidend wäre für uns daher, ein Modell zu finden, bei dem wir nicht nur möglichst viele Ladesäulen freischalten, sondern gleichzeitig die Ladekosten zuverlässig begrenzen können. Das ist ein wichtiger Punkt bei unseren aktuellen Überlegungen.

Kommentar von Stefan |

> Bisher war und ist es so, dass Verbrenner die E-Fahrzeuge in unserer Flotte querfinanzieren. Denn wenn wir die realen Kosten auf die Zeit- und Kilometerpreise von E-Fahrzeugen ansetzen würden, wären E-Fahrzeuge deutlich teurer in der Buchung als Verbrenner.

So ganz verstehe ich das nicht. Für Privatnutzer sind E-Autos biliger als Verbrenner (ab einer gewissen km-Leistung). Wieso nicht für euch?

Und ein dummer Gedanke zum Laden unterwegs: Tobias Wagner aka "Elektrotrucker" hat so einen E-Trucker-Chip mit dem seine Firma anscheinend die E-LKW an vielen verschiedenen Ladestationen zu einem guten Preis laden kann. Vielleicht sollte teilauto mal bei ihm anfragen ob das für teilauto auch ginge.

Antwort von teilAuto & cityflitzer

Danke für die Nachfrage und auch für den Hinweis auf den „Elektrotrucker“-Chip. Den Gedanken können wir gut nachvollziehen und tatsächlich haben wir solche Lösungen bereits selbst verfolgt.
Bei den Gesamtkosten von Elektrofahrzeugen muss man allerdings zwischen privater Nutzung und Carsharing unterscheiden. Für Privatpersonen können E-Autos bei entsprechender Fahrleistung mittlerweile durchaus günstiger sein als vergleichbare Verbrenner. Dabei spielen aber auch Faktoren wie frühere Kaufprämien bzw. Förderungen eine Rolle, von denen wir als Carsharing-Unternehmen nicht in gleicher Weise profitieren.
Hinzu kommen bei uns weitere Punkte. Eine öffentliche bzw. für den Carsharing-Betrieb ausgelegte Ladesäule verursacht deutlich höhere Investitions- und Betriebskosten als eine einfache Wallbox zu Hause. Dazu kommen unter anderem Kosten für Stellplätze, Wartung, Abrechnung und den laufenden Betrieb der Infrastruktur.
Auch beim Energieverbrauch ist der Vergleich nicht ganz so einfach. Privat kann man häufig zu Hause zu einem günstigen Stromtarif laden. Im Carsharing müssen wir dagegen eine zuverlässige Ladeinfrastruktur an vielen verschiedenen Standorten bereitstellen. All diese Faktoren sorgen im Endeffekt dafür, dass Elektromobilität weiterhin kostenintensiv bleibt.

Und auch deinen Vorschlag zum E-Trucker-Chip haben wir tatsächlich schon einmal verfolgt. Wir haben versucht, eine entsprechende übergreifende Lösung mit verschiedenen Kooperationspartnern und Stadtwerken aufzubauen. Leider konnten wir damals nicht alle Beteiligten von einem gemeinsamen Modell überzeugen, sodass daraus letztlich keine umsetzbare Lösung entstanden ist.
Das Thema günstiges und einfaches Laden unterwegs bleibt für uns aber weiterhin auf der Agenda. Wir prüfen derzeit verschiedene Ansätze, die technisch und wirtschaftlich für unseren gesamten Carsharing-Betrieb funktionieren können.

Kommentar von Sebastian Bach |

Das ist aus meiner Sicht ein klassisches Henne-Ei-Problem: E-Autos werden vermutlich auch deshalb seltener für längere Strecken genutzt, weil das Laden unterwegs selbst bezahlt werden muss. Daraus abzuleiten, dass nur wenige Fahrten eine Unterwegs-Ladelösung benötigen, greift daher zu kurz.

Ich lade trotzdem unterwegs, weil mir E-Mobilität wichtig ist, empfinde die Zusatzkosten gegenüber Verbrennern aber als unfair.

Wäre eine Ladekarte mit möglichst großer Abdeckung plus Empfehlung der App ABRP („A Better Routeplanner“) nicht eine praktikable Zwischenlösung? Dort lassen sich Fahrzeug und Ladekarte hinterlegen und passende Ladepunkte finden. Diesen kleinen zusätzlichen Planungsschritt kann man den Mitgliedern aus meiner Sicht durchaus zutrauen.

Kommentar von Simon |

Ich hatte vor kurzem über Nacht ein E-Auto und habe es früh wieder an die Station gebracht, es gab aber direkt anschließend eine Folgebuchung. Ich hätte es ohne Zwischenladen geschafft, dann wäre das Auto aber mit 10% Ladung abgegeben worden. Hielt ich für die Nachbuchung aber für unfair. Gibt es eine Ladezeit zwischen zwei Buchungen?

Antwort von teilAuto & cityflitzer

Vielen Dank, dass du das Fahrzeug nicht einfach mit 10 % Ladestand für die nächste Buchung abgestellt hast. Genau diese Rücksichtnahme ist im Carsharing wichtig.
Zwischen zwei Buchungen gibt es grundsätzlich keine pauschale Ladezeit. Eine feste zusätzliche Ladezeit würde die Verfügbarkeit deutlich einschränken. Zudem wissen wir bei der Rückgabe auch nicht, mit welchen Ladestand ein Fahrzeug zurückkommt, sodass wir bereits bestehende Anschlussbuchungen dann auch nicht einkürzen können.
Solche Fälle wie deiner treten insgesamt eher selten auf. Dennoch stoßen wir hier aktuell ein Stück weit an die Grenzen unserer eigenen Ladeinfrastruktur, an denen wir aber bereits arbeiten, um die Abläufe weiter zu verbessern.
Wichtig bleibt: Bitte das Fahrzeug nach der Nutzung immer an die teilAuto-Ladesäule anschließen und den Ladevorgang starten, damit die Zeit bis zur nächsten Buchung bestmöglich genutzt werden kann. Dankeschön!

Kommentar von Hagen |

Danke für die gut aufbereiteten Infos!
Ggf. sollte man noch drauf hinweisen, dass die Fahrzeuge ausschließlich an den Teilauto-Ladestationen geladen werden sollen. Bei uns hier (Alexis-Schuhmann-Platz) steht direkt neben den TA-Plätzen eine weitere "normale" Station. Manchmal sehe ich, dass da jemand ein Teilauto drangesteckt hat. Ob es tatsächlich auch damit auflädt, weiß ich nicht.
Ein nützliches Feature wäre auch eine Erkennung in der App, die beim Beenden der Buchung warnt, wenn kein Ladevorhang gestartet wurde. Falls die Fahrzeug-Telematik sowas hergibt.

Antwort von teilAuto & cityflitzer

Gerne, Danke für die Hinweise! :-)

Unsere eigenen Ladepunkte sind eindeutig als teilAuto-Ladestationen gekennzeichnet. Grundsätzlich sollen die Fahrzeuge auch ausschließlich dort geladen werden. Sollte ein Fahrzeug dennoch einmal an einer anderen, direkt danebenliegenden Ladesäule abgestellt oder geladen werden, informieren wir die betreffenden Nutzerinnen und Nutzer entsprechend.
Gerade an Standorten, an denen teilAuto-Ladepunkte direkt neben öffentlicher oder anderer Ladeinfrastruktur liegen, ist das in der Praxis manchmal etwas knifflig. Wir müssen hier viel über Kommunikation und eine möglichst eindeutige Nutzerführung lösen und sind dabei, diese Prozesse weiter zu verbessern.

Die Idee mit einem Hinweis beim Beenden der Buchung finden wir ebenfalls sinnvoll. Wir prüfen aktuell verschiedene Möglichkeiten, Nutzerinnen und Nutzer darauf hinzuweisen, wenn der Ladevorgang nicht gestartet wurde. Technisch ist das allerdings etwas umfangreicher, da dafür verschiedene Schnittstellen zwischen Fahrzeug, Ladesäule, Telematik und Buchungssystem zusammenspielen müssen. Wir schauen uns deshalb gerade an, welche Möglichkeiten sich hier sinnvoll umsetzen lassen.

Kommentar von Len |

Ich habe auch wenig Verständnis dass es beim Thema unterwegs laden überhaupt keinen Fortschritt gibt.
Ja, unterwegs laden ist eher die Ausnahme, dass keine Kosten erststattet werden ist aber eine zu große Hürde für längere Fahrten. Deswegen folgende Skizze eines Vorschlags: Bei Fahrten die länger sind als 80% Maximalreichweite sind die zusätzlichen Kilometer günstiger machen (so lädt man selbst nach aber kriegt automatisch wenigstens ein Mindestmaß erstattet).
Da unterwegs laden ja eh die Ausnahme sind und die meisten Autos Verbrenner sind fände ich es auch mal fair die tatsächlich prognostizierten Kosten für verschiedene Lösungen transparent zu machen. Der Hinweis von wegen "niemand will ja dass es teurer wird" ist zu wenig.

Kommentar von Victor |

Eine eigene Ladesäule wird m.E. für die grösseren E autos (wie der ID.7) nicht mehr benötigt. Wie bei Verbrennern würde ein Mindestladestand beim abgeben reichen, wenn die Kosten im Streckenpreis abgedeckt sind. Wer das Auto häufiger nutzt, wird sich auch einen günstigen Tarif suchen, vllt kann Teilauto hier ein paar Empfehlungen für Neueinsteiger geben. Mein Tipp: Mit Enbw und EweGo (als backup) ist man zumindest in Deutschland gut unterwegs. Bei längerer Strecke lohnt sich oft ein Abo. Vielleicht kann man über einen Streckenrabatt die Ladekosten kompensieren. Wer über 300 km fährt, lädt wohl nicht nur an der Heimatstation.

Kommentar von Sören |

So viel wie ich gelesen habe, lässt sich das auch wohl mit der DKV Karte realisieren.

https://www.dkv-mobility.com/de/de/e-mobility/charging-e-vehicles/charging-on-the-road

Aber vielleicht gibts da Hindernisse die wir nicht wissen.
Trotzdem macht ihr einen tollen Job.

Ich meide e-fahrzeuge zu reservieren da ich nicht weiß ob ich 100km weit komme. Angeblich bei einer längeren Fahrt werden gewisse Zeitabstände zuvor blockiert.
Das müsst ihr mehr erläutern. Wie viel stunden zuvor und so. Weil ich kann vor einer reservierten Fahrt bis zum reservierten Zeitpunkt e-autos ausleihen. Wenn ich es mit fast leeren Akku 15minuten zuvor hinstelle, könnte der danach ein Problem haben. So zumindest mein Empfinden.

Antwort von teilAuto & cityflitzer

Danke für das schöne Feedback!
Du hast Recht, es gibt mittlerweile viele und auch gute Ladekarten-Angebote wie beispielsweise die DKV-Karte. Damit gibt es grundsätzlich auch Möglichkeiten, öffentliche Ladesäulen einzubinden. Solche Lösungen schauen wir uns natürlich weiterhin an. Die Herausforderung liegt dabei allerdings nicht nur in der Ladekarte selbst, sondern vor allem in der technischen Integration, der Abrechnung sowie in einer wirtschaftlich tragfähigen Gesamtlösung. Und das sowohl im Hinblick auf die Investitionskosten unserer eigenen teilAuto-Ladesäulen als auch auf überregionale Ladeangebote.
Deinen grundsätzlichen Eindruck des eventuell zu geringen Ladestands können wir gut nachvollziehen. Wir haben das Thema jedoch sehr genau analysiert und auch vergangene Buchungen ausgewertet. Das Ergebnis ist, dass unsere Fahrzeuge in der Regel mit ausreichend Ladung bereitgestellt werden. Fälle, in denen der Ladestand nicht ausgereicht hat, kommen nur sehr selten vor. Voraussetzung ist natürlich, dass der Ladevorgang korrekt gestartet wurde.
Von einem zusätzlichen Ladepuffer vor längeren Buchungen sehen wir bewusst ab, da dies zu mehr Inflexibilität im System führen würde. Eine lange Buchung bedeutet zudem nicht automatisch viele gefahrene Kilometer. Gleichzeitig setzen wir grundsätzlich auf Fahrzeuge mit großer Batterie, um möglichst viel Reichweite sicherzustellen.
Sollte es im Einzelfall dennoch einmal vorkommen, dass der Ladestand nicht ausreicht, bitten wir dich, unsere Hotline zu kontaktieren. Wir kümmern uns dann umgehend darum und buchen dich auf ein passendes Fahrzeug um.

Kommentar von Jens Pfuhler |

Hallo,
Danke für die nützlichen Tipps zur e-mobilität !
Ich nutze die e-Autos tatsächlich eher selten, weil ich immer unsicher bin. Ich kann mir einfach nicht merken, erst Auto anschließen oder erst die Ladesäule ? Und jedesmal muss ich auf der App ewig suchen um die nötige Information zu bekommen. Das ist ja nun hoffentlich Geschichte !
Mir ist in eurem Text hier aufgefallen, bei den drei Bildbeispielen (Ladesäule, Autoklappe, Ladesäule)
fehlt beim ersten Bild (Ladesäule) der versprochene rote Rahmen !
Genau bei dieser Art Ladesäule hatte ich tatsächlich schon Probleme. Ich wusste einfach nicht wohin ich die Karte halten soll. Hab alle denkbaren Möglichkeiten ausprobiert, leider ohne Erfolg. Der Ladevorgang wurde nicht gestartet. Zum Glück hatte das Auto noch gut 95 % 😀

Antwort von teilAuto & cityflitzer

Hallo! Haha stimmt, genau bei diesem Ladesäulentyp (Code Co2) ist das Lesefeld woanders, nämlich "um die Ecke" – also auf der Vorderseite der Säule. Anbei ein Bild. Der rote Rahmen ist auf jeden Fall geklebt, gebt uns aber gern Bescheid wenn sie nicht mehr da sind. Dankeschön!

Kommentar von Daniel |

Liebes teilAuto-Team. Gut, dass ihr an dem Thema dran seid! Ich kann jedoch nicht richtig nachvollziehen, warum sich das über so viele Jahre hinzieht. Am Markt gibt es längst funktionierende Lösungen wie DKV + Charge oder EWEgo, die mehrere Anbieter über eine Karte bzw. App abrechnen. Zudem ist Laden unterwegs deutlich günstiger als Tanken – bei Spritpreisen von über 2,20 €/l Super. Dass nur wenige Fahrten betroffen sind, liegt auch daran, dass Nutzende das Unterwegs-Laden derzeit aus eigener Tasche zahlen und somit eher einen Verbrenner nutzen. Das ist also keine Erklärung, sondern Teil des Problems. Mein Vorschlag für eine Übergangslösung: Ladekosten nachträglich erstatten – wie beim Tanken ohne DKV-Karte. Wenn es wirklich nur wenige Fälle betrifft, sollte das verkraftbar sein.

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