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Unser neuer Regionalleiter für Thüringen

Im April dieses Jahres hat Christian Vollrath die Regionalleitung von teilAuto in Thüringen übernommen. Wie er zu teilAuto gekommen ist, was nachhaltige Mobilität für ihn bedeutet und wie seine Ziele aussehen, erklärt er in diesem kurzen Vorstellungsbeitrag.  

Christian Vollrath, unser neuer Thüringer Regionalleiter

Wo ich herkomme, wie ich unterwegs bin …

Schon während des Studiums in Erfurt habe ich mich damit beschäftigt, wie unsere Mobilität in Zukunft aussehen könnte bzw. sollte. Dabei fand ich die Verkehrsthemen so spannend, dass ich dem Bachelorstudium Stadt- und Raumplanung den Master in Intelligente Verkehrssysteme und Mobilitätsmanagement anschloss. Damit bin ich heute irgendwas zwischen Stadtplaner und Verkehrsingenieur, was zu meiner Tätigkeit bei teilAuto ziemlich gut passt. Nach meinem Studium habe ich jedoch zuerst einmal in der Verkehrsforschung gearbeitet. Dort war „nachhaltige Mobilität“ immer das übergeordnete Ziel und Thema in den von mir betreuten Forschungsprojekten, jeweils aber mit wechselndem inhaltlichen Fokus.

Im Alltag bin ich hauptsächlich mit dem Rad unterwegs. Dabei sind mir meine Partnerin und meine Tochter im Lastenrad die besten Beifahrerinnen – manchmal auch gleichzeitig. Zugegeben bei Dauerregen und Schneegestöber weiche ich dann schon auch mal auf Bus und Bahn und natürlich auf Carsharing aus. Zu den „Schönwetteradlern“ zähle ich mich aber ausdrücklich nicht, kann es aber nicht leiden, wenn mein Rad im Regen stehen muss. Ich besaß schon immer auch eine Affinität zu Carsharing, sowohl als Nutzer als auch aus wissenschaftlicher Perspektive. Eine Stellenausschreibung im Newsletter und ein paar Gespräche später bin nun auch Teil des Teams – spannend!

… und wo es hingehen soll (oder: Mein Plan bei teilAuto)

Ich verstehe Carsharing als wichtigen Bestandteil der Verkehrswende. Dennoch ist und bleibt es einer von vielen. Carsharing funktioniert am besten in Kombination mit dem öffentlichen Verkehr, mit Fahrrad- und Fußverkehr. Ebenso kann es aus meiner Sicht auch Gründe für die Kombination von Carsharing und privatem Pkw geben, zum Beispiel als Zweitwagenersatz. Ich freue mich, dass in Mobilität inzwischen so viel möglich ist.

Es ist auch schön, in den Kommunen mehr und mehr ein Umdenken zu spüren: Rad- und Fußverkehr werden immer häufiger mitgedacht und sind nicht mehr dazu verdammt, die Restflächen neben ruhenden und fahrenden Autoverkehr zu nutzen. Hier möchte ich meinen Beitrag leisten, um zusammen mit meinen Kolleg*innen von teilAuto ebenjenen Autoverkehr weiter zu reduzieren, um mehr Fläche für andere Nutzungsmöglichkeiten frei zu machen.

Mit dem Schritt, Carsharing-Stationen verstärkt auch in den öffentlichen Straßenraum zu bringen, erreichen wir eine ganz neue und wichtige Präsenz. Damit einher gehen aber auch neue Herausforderungen. Für Außenstehende erscheint es vielleicht erst einmal ärgerlich, wenn „schon wieder Parkplätze für die Anwohnenden wegfallen“. Am Ende ist aber für alle mehr Platz. Denn wie unsere aktuelle Carsharing-Befragung zeigt, ersetzt jedes unserer Carsharing-Fahrzeuge im Durchschnitt 9 private PKW.

Zusammen können wir daran arbeiten, unsere Städte lebenswerter und befreiter zu machen. Wie schön ist doch eine Straße, in der alle Verkehrsteilnehmenden genug Platz zur Entfaltung haben und die nicht bis an die Bordsteinkante von stehenden und rollenden Blechlawinen gesäumt ist!?

Wie überall im Verkehr, funktioniert das nur mit einem guten Angebot: Verkehrsplanung ist nunmal Angebotsplanung. Daher ist mein persönliches Ziel, das Angebot in Erfurt, Weimar und Jena auszubauen und damit Carsharing – auch Elektro-Carsharing – in Thüringen als belastbare Alternative zum privaten Pkw zu stärken.

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Kommentare

Kommentar von Anja Schimpf |

Glückwunsch!
Wie erreicht man Sie? Wir hätten gern einen Kontakt.

Kommentar von Matthias |

Sehr schön - viel Erfolg!

Kommentar von Tobias |

Schon im eigenen Interesse... wünsche ich viel Erfolg und gutes Gelingen!

Kommentar von thomas |

Viel Erfolg und Kraft.
In den Thüringer Großstädten ist die teilauto-Lage ja schon recht gut. Vielleicht geht irgendwas im "schwarzen Loch" Rennsteig/Thüringer Wald. ;)

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