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(Kommentare: 24)

Urlaubsfahrten mit dem E-Auto

Keine Angst vor langen Fahrten mit dem E-Auto. Das ist das Fazit unserer Kund*innen nach Urlaubsfahrten in den Sommerferien. Wir haben einige Erfahrungsberichte gesammelt.

Zwei Wochen an Nord- und Ostsee in den Sommerferien – mit einem E-Auto. Das hat Familie Klinner in diesem Jahr gemacht, mit einem Opel Corsa Elektro. Inklusive Schaf-Kontakt, wie auf dem Foto zu sehen. Dort steht das MOBIcar-Fahrzeug auf einem Parkplatz auf dem Deich bei Nordstrand, Elisabeth-Sophien-Koog Holmer Siel.

Geladen wurde während der gesamten Buchungszeit an EnBW-Schnelladepunkten. Mit letztlichen Kosten von 6,20 € pro 100 Kilometer - „alles deutlich problemloser als gedacht“.

Auf dem unteren Foto steht das Fahrzeug im EnBW Ladepark in Dätgen in der Nähe von Kiel. Von ingesamt 24 Schnellladepunkten waren 22 besetzt. Das „Laden funktionierte ohne Einschränkungen“.

Sie schickten uns ihre Geschichte und dazu: „vielleicht motiviert das ja andere teilAuto-Nutzende, eure E-Fahrzeuge auch für längere Strecken zu nutzen und so deren Auslastung zu steigern :-)“ Dankeschön!

Ein MOBIcar-Fahrzeug steht an einer E-Ladestation

Janet aus Leipzig war für den diesjährigen Familienurlaub zum ersten Mal mit einem Elektro-Fahrzeug unterwegs. Und schilderte uns ihre Erfahrungen:

„Ich gehöre definitiv zu denen, die sich bisher nicht getraut haben ein E-Auto zu buchen. Es ist einfach eine Hürde was Neues auszuprobieren, wo es mit dem Alten routiniert funktioniert und der Alltag meistens irgendwie stressig ist. Liegt bestimmt auch am Alter ;). Lustigerweise dachte ich, ihr habt eure Flotte in den letzten zwei Jahren fast vollständig auf E-Kompakte umgestellt, weil bei meiner Urlaubsplanung nur noch E-Autos verfügbar waren. Ich war aber einfach spät dran ;), fand es dann aber auch eine gute Sache, das im Urlaub mit Zeit und Ruhe einfach mal auszuprobieren. Und ich kann sagen: der ID.3, den ich erwischt habe, ist der Hammer. Mir hat es auf vielfältige Weise viel mehr Spass gemacht damit zu fahren als mit den üblichen Diesel-Schaltung-Autos (keine Schaltung, leise, umweltfreundlich, schnelle Beschleunigung, Laden mit Einkaufen statt Benzingeruch ...). Ein Glücksgriff, der mich von den E-Autos überzeugt hat. Ich werde also demnächst besonders in der Stadt oder kurzen Wochenend-Trips bevorzugt E-Autos ausleihen. Allerdings nur, weil ich die Lernkurve zu E-Autos bewältigt habe, die mir die Unsicherheit genommen hat: Reichweite, Laden unterwegs, Ladestation-Apps, Bezahlen, Steckertypen, Ladekarte, Ad hoc, Schnellladen, ... damit kenn ich mich jetzt aus! Auch wenn das bei Kurzstrecken gar nicht nötig gewesen wäre, weil die Ladestation am Parkplatz steht (was ich eine gute Lösung finde), hat mich die Unsicherheit bisher blockiert. Das geht anderen bestimmt auch so.“

Dankeschön für den Erfahrungsbericht!

Fragen rund um Fahrten mit E-Autos werden in unseren FAQ in diesem Artikel beantwortet.

Tipps und Tricks für Langstrecken mit dem E-Auto finden Sie in einem früheren Gastbeitrag eines Kunden.

Und weil es hier um Urlaubsfahrten geht, finden Sie den FAQ-Artikel zu Auslandsfahrten hier.

Bevor unter diesem Beitrag in den Kommentaren die Diskussion losgeht, warum Laden unterwegs noch nicht zentral abgerechnet werden kann: wir sind dran! Eine universell funktionierende Lösung zu finden, ist leider nicht einfach, deswegen müssen wir noch um Geduld bitten. Unser E-Mobilitätsbeauftragter hat sich bemüht, eine tragfähige Lösung über eine Ladekarte mit möglichst breiter Akzeptanz zu finden. Auch diese würde jedoch nicht überall funktionieren und es gäbe viele Einzelbelege, deren Abrechnungsaufwand zu groß wäre. Dazu kommt ein Problem, wenn ein Ladeplatz länger als erlaubt genutzt wird. Diese Kosten würden dann uns berechnet und wir müssten händisch die Verursacher herausfinden und die Kosten einzeln berechnen - oder eben selbst bezahlen, was unser Angebot insgesamt verteuert. Zu guter Letzt sind E-Autos leider nach wie vor teurer in der Anschaffung und benötigen eine eigene Ladesäule (ca. 10.000 Euro extra pro Auto). Sie haben außerdem eine schlechtere Auslastung, weil zwischen den Buchungen 30 Minuten Ladezeit geblockt ist. Wir sind deshalb eigentlich ganz stolz darauf, dass wir z.B. einen ID.3 zum Preis eines "Kompakten" anbieten können. Stand heute finanzieren unsere Verbrenner die E-Autos mit. Sie sehen, die Themen sind komplex und unser neuer E-Mobilitätsbeauftragter, der im Herbst startet, wird viel zu tun haben. Wir arbeiten an einer Lösung und hoffen auf Ihr Verständnis.

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Kommentare

Kommentar von MR |

Also ich fände eine Ladekarte exklusiv für einen der großen Anbieter absolut ausreichend (z. B. enBW). Vielleicht bin ich naiv, aber ich kann mit nicht vorstellen, dass die einen großen Flottenbetreiber der nach guten Konditionen anfragt und im Gegenzug viel Auslastung bringt, kein gutes Angebot machen. Die Kosten sollten im Vergleich zu DKV-Ladekarten etc. so deutlich günstiger bleiben.

Kommentar von Wesley |

Ich bin zwar noch nie eine längere Strecke mit teilAuto gefahren aber wenn würde ich an sich auch lieber das E-Auto nehmen. Das mit dem Laden wäre für mich kein Ding (bei 130km/h Reisegeschwindigkeit alle 250km für 30min laden wäre ok, alles darüber wäre mir dann doch zu viel). Allerdings hätte ich zusätzliche Kosten weil ich das Laden selber zahlen müsste, da würde es doch der Verbrenner werden.

Kommentar von Markus |

Vielen Dank für die guten Berichte. Auch ich finde die Nutzung von Elektroautos super! Eine Idee für die Zeit ohne Ladekarte wäre die folgende: Reduziert die Kilometerkosten (z. B. ab 200km), denn der Strom ist ja nicht mehr enthalten, wenn der Nutzer nur am Ende der Leihe an der hauseigenen Station lädt und zwischendurch selbst zahlen muss. So ist auch sichergestellt, dass man stromsparend fährt.

Kommentar von Babett |

Fragt mal bei Stadtmobil nach, die bekommen das mit dem Laden per autozugehöriger Karte - äquivalent zur Tankkarte - hin. Habe dort sehr gute Erfahrungen gemacht.

Kommentar von Sebastian Wagner |

Fragt doch mal bei Aral an. Deren Business Produkt heißt Fuel&Charge. Auf der Karte steht Routex und die geht auch fürs Autoreinigen an Tankstellen, Kleinteile, etc. Ist halt eine Flottenkarte. Ich habe bisher keine Ladessäule gefunden, die nicht mit der Karte ging. Blockiergebühren sind bei uns inklusive. Wir haben das für die Firmenwagen nun Deutschland weit flächendeckend.

Kommentar von Marcel |

Ich schätze die E-Flotte von TeilAuto sehr. Für Fahrten über 200 Kilometer greife ich jedoch meist auf konventionelle Verbrenner zurück. Der Grund: Die Kosten für das sporadische Laden ohne Grundgebühr liegen aktuell bei 0,69 €/kWh und sind damit recht hoch. Hier sollte TeilAuto aus meiner Sicht unbedingt eine Lösung für Langstrecken finden, um die Kilometerkosten für E-Autos langfristig attraktiv

Kommentar von Frank Elsner |

www.lichtblick.de/e-mobilitaet/fahrstrom-unterwegs/ bietet per App oder per Ladekarte zwei vernünftige Tarife zum Auto-Stromern.
Ich habe so eine Karte für alle Ladestationen immer dabei.
Würde sicher auch für die Teilauto-Flotte passen.
Viele Grüße

Kommentar von Kristin |

Ja, Fernfahrten mit EAuto fkt und sind auch recht bequem - für mich ist es trotzdem immer noch ein Abwägen zwischen Komfort und Zusatzkosten+Ladezeit. In den Harz kein Problem - klappt ohne Zwischenladen, an die Ostsee müsste ich min 1Mal komplett Laden - das dauert beim Auto hier gegenüber min 1 Stunde - soviel Pause mach ich dann doch nicht... also wirds da der Verbrenner

Kommentar von Sascha |

Danke für den Nachsatz, dass das Thema Ladekarte endlich angegangen wird. Ich bin gespannt. Wichtig wäre hier jedoch noch, dass auch die Onlinefunktion der Navigationssysteme freigeschaltet wird (gerade bei den VWs und Skodas sind diese deaktiviert). Nur wenn die Geräte online sind, funktioniert auch die Navigation zu freien Säulen (diese werden ja sonst nicht erkannt).

Kommentar von Hannes |

Wie wird das eigentlich mit E-Autos ab 7 Sitzen? Die Premiumvarianten sind natürlich kaum bezahlbar, aber evtl. was aus dem Hochdachkombisegment? Oder sind da die Reichweiten zu schlecht? Transporter/Lieferwagen gibt's ja schon mit E.

Kommentar von andreas |

Aber ihr (Teilauto) verspricht bitte, dass ihr nie wieder ein ID3 ohne Ladekabel vermietet. Unser erster Versuch (in eine Kleinstadt) endete fast im Fiasko

Kommentar von Michael S |

Ja, dass Fernfahrten mit E-Autos kein Problem und deutlich angenehmer zu fahren sind, ist ein offenes Geheimnis. Dennoch ist es ein absolutes Armutszeugnis, dass man es nach nunmehr sicher schon über 5 Jahren ignoriert, eine Lösung für externes laden ähnlich der DKV-Karte anzubieten. Schlimmer noch, man gibt sich als großes Community-Projekt aber ignoriert die Kundenwünsche konsequent

Kommentar von Tobias |

Das sind ja erfreuliche Töne, wo sich doch wiederholt reserviert - um es freundlich zu sagen - gegenüber E-Auto geäußert wurde. Zuletzt noch die Behauptung, die E-Autos würden nur für 95% aller Wegzwecke taugen. Und das trotz der Flotte, die teilAuto bereitstellt. Der einzige Unterschied ist das Laden unterwegs. Gut, wenn es angegangen wird!

Kommentar von Carsten |

Inzwischen fahre ich bevorzugt elektrisch. Auch ich musste ein paar Dinge lernen. (ZUERST die Karte dran halten, DANN Stecker rein!). Und dank passender Apps finde ich auch in Kleinstädten überall Strom.

Kommentar von Robert |

Ich habe überhaupt kein Problem mit dem E-Auto weite Strecken zu fahren, habe aber keine Lust doppelt zu zahlen. Außerdem kann ich das Problem von Teilauto, nicht nachvollziehen (analog zu DKV) Ladekarten ins Auto zu legen. Die meisten (Shell/imotion, Plug usw) haben nicht einmal eine Grundgebühr.

Kommentar von Tobias |

Bin beim Umweltgedanken absolut pro E-Auto, aber die Zusatzkosten machen die Nutzung sperrig. Ein Rahmenvertrag mit Strom/Ladesäulenanbietern oder Rabattoptionen auf die gebuchte Langstrecke ist aus meiner Sicht sinnvoll und notwendig, um das Ganze fair und bezahlbar für alle zu halten.

Kommentar von Christian Rothe |

Ich fahre seit 2020 fast alle auch Urlaubsfahrten elektrisch, problemlos. Die Teilautos haben meist eine Ladekarte von SachsenEnergie, mit denen man auch an anderen Säulen der Firma laden kann - verteilt in Sachsen. Eine richtig sinnvolle Lösung scheint mir nur mit einem größeren Rabatt auf mehr Kilometer zu gehen.

Kommentar von Jörg |

Auch wir sind dieses Jahr mit einem ID.3 an die dänische Nordsee gefahren. Laden ging im Großen und Ganzen völlig problemlos – allerdings ist der Samstag eher unpraktisch: viele Ladesäulen sind bei irgendwelchen Einkaufszentren, die natürlich am Samstagnachmittag gut besucht sind. So mussten wir einmal auch ein paar Minuten warten.
In Dänemark bezahlt man ohne irgendein Abo weniger als hier mit.

Kommentar von Tobias |

Ich fahre auch sehr gerne Kurzstrecken mit dem E-Auto. Für Langstrecke nehme ich den Verbrenner, weil man dieselben km-Kosten wie beim E-Auto hat, nur das tanken nicht noch zusätzlich zahlen muss. Würde man den Kilometerpreis für E-Autos senken, wäre mir das Nachladen auf eigene Kosten unterwegs egal.

Kommentar von Hannes |

Ab dem 200. Kilometer zahlt man deutlich weniger. Das wiegt das "Selber laden" in Grenzen auf. Natürlich nur für Idealisten, denn beim Verbrenner hat man den Rabatt auch.

Die Idealistenquote ist bei Teilauto sicher überdurchschnittlich.

Kommentar von Markus |

Auch wir haben schon Urlaubsfahrten (ID.3) gemacht und können und - in Sachen Komfort und Entspanntheit bzgl. Laden nur anschließen. Kommende Woche geht es an die Ostsee...
Wir freuen uns natürlich besonders dann, wenn eine Lösung mit einer übergreifenden Ladekarte gefunden wird. Bis dahin beißen wir eben in den süß-sauren Selbstzahler-Apfel. ;-)
Viele Grüße aus Jena!

Kommentar von André |

Danke für den Nachsatz, dass ihr an dem Ladethema dran seid. Gerade für die Langstrecke wichtig, aber leider oft genug auch erlebt, dass es im Alltag notwendig ist wenn das Auto mal wieder nicht korrekt an der Ladesäule steckt und man keinen vollen Akku zur Verfügung hat.

Kommentar von Florian |

Dass man sobald man unterwegs lädt quasi doppelt zahlt (km-Preis plus Ladekosten) hält mich derzeit meistens noch davon ab, für Langstrecken ein E-Auto zu nutzen. Ansonsten ist es dem Verbrenner in jeder Hinsicht vorzuziehen. Ich hoffe, dass bald eine gute Lösung gefunden wird :)

Kommentar von Matthias |

Wir waren mit einem ID3 in der Schweiz. 2100km insgesamt. Die enBW Ladeparks haben wirklich sehr gut funktioniert. Die Stadtparksteckdosen mit dem eigenen Kabel haben wir uns mit der Zeit gespart. Das bringt nur graue Haare.
Dann lieber einen Supermarkt mit Ladesäule wählen.

Wir fanden es sehr entspannend.

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