News

(Kommentare: 1)

Der Aufsichtsrat: Kontrolle gehört dazu

Unsere Genossenschaft hat einen Aufsichtsrat. Was ist das überhaupt? Und was für Leute sind dabei? Wir erklären, was es mit dem Aufsichtsrat auf sich hat.

Eine Genossenschaft ist kein Verein mit Vorstand und fertig. Es gibt ein Organ, das dem Vorstand auf die Finger schaut: den Aufsichtsrat.

Seine Aufgabe? Er überwacht den Vorstand, prüft den Jahresabschluss und sorgt dafür, dass teilAuto im Sinne der Mitglieder geführt wird. Nicht als Bremse, sondern als Korrektiv und als Ideengeber.

Gewählt wird der Aufsichtsrat von der Delegiertenversammlung – also von den Menschen, die die Mitglieder vertreten. Die Amtszeit beträgt drei Jahre. Eine Wiederwahl ist möglich.

Aktuell besteht unser Aufsichtsrat aus vier Mitgliedern mit ganz unterschiedlichen Hintergründen. Was sie verbindet ist die Überzeugung, dass geteilte Mobilität auch geteilte Verantwortung braucht.

Auf dem Foto seht ihr: Stephan Kindling (Halle), Dr. Katrin Dziekan (Berlin), Jörn Flaig (Erfurt), Dr. Kornelia Ehrlich (Leipzig) (v.l.n.r.).

Parallel zur Aufsichtsratswahl wurde auch der Jahresabschluss von teilAuto für das Jahr 2025 verabschiedet. Der Ergebnis fällt mit einem Bilanzgewinn von 1,75 Mio. € positiv aus, insofern startete die Genossenschaft mit einem guten Jahresergebnis in die Mitgliederaufnahme.
Alle Jahresabschlüsse sind öffentlich einsehbar auf unternehmensregister.de
Den für das letzte Jahr findet ihr, wenn ihr in der Suche „teilAuto eG“ eingebt. Die für alle Jahre zuvor sind unter der mittlerweile gelöschten „Mobility Center GmbH“ zu finden. Dafür auf „erweiterte Suche“ klicken und das Häkchen bei „auch geschlossene Registerblätter oder gelöschte Zweigniederlassungen finden“ setzen.

Zurück

Kommentare

Kommentar von Martin Weingarten |

Handlungsbedarf: Eine Bessere Regelung bei den Kilometerkosten für Elektrofahrzeuge ist erforderlich. Man zahlt bei Langstrecken die Kraftstoffkosten ( Kilometerkosten) eines Benziners und muss noch zusätzlich das Laden zahlen. Wenn die Reichweite einer Akkuladung erfüllt ist, müsste der Km Preis stärker gesenkt werden. Habe mich aus Kostengründen kürzlich für ein Elektro-Mietwagen entschieden.

Antwort von teilAuto

Vielleicht erklären wir das ein wenig ausführlicher: ganz grundlegend ist das System für E-Fahrzeuge ganz anders als für Verbrenner. Denn E-Fahrzeuge haben jeweils eine eigene Ladesäule an der Heimatstation, die mit 100 % Ökostrom geladen werden. Verbrenner hingegen werden unterwegs betankt, dafür die DKV-Karte. Für E-Fahrzeuge bauen, betreiben und bezahlen wir also jeweils immer eine eigene Ladeinfrastruktur. Das ist aufwändig und teuer. Für die ganz überwiegende Zahl der Fahrten von unseren Kund*innen ist die Ladung an der Heimatstation auch vollkommen ausreichend. Das Problem mit dem unterwegs-Laden betrifft also eine entsprechend geringere Anzahl an Fahrten. Dennoch wollen wir das auch erleichtern. Allerdings gibt es da zwei große Problemfelder: erstens ist es natürlich viel teurer, sowohl den Bau und Betrieb der Stations-Ladeinfrastruktur zu finanzieren und zusätzlich die Kosten für das (leider noch immer sehr preisintensive) unterwegs-Laden zu tragen. Bisher war und ist es so, dass Verbrenner die E-Fahrzeuge in unserer Flotte querfinanzieren. Denn wenn wir die realen Kosten auf die Zeit- und Kilometerpreise von E-Fahrzeugen ansetzen würden, wären E-Fahrzeuge deutlich teurer in der Buchung als Verbrenner (das auch zum Thema Kilometerpreis-Anhebung). Wir bieten E-Fahrzeuge aber trotzdem zum selben Preis wie Verbrenner an, weil wir das aus ökologischen Gründen wichtig finden. Aber Kostenwahrheit ist es nicht. Entsprechend würde das System durch zusätzliches unterwegs-Laden am Ende teurer. Zweitens suchen wir für's unterwegs-Laden eine einfache und einheitliche Lösung. Denn wenn wir anfangen, für jeden einzelnen Ladevorgang bei zig verschiedenen Anbietern mit diversen Abrechnungsbelegen, die Erstattung einzeln händisch vorzunehmen, wäre das ein riesiger bürokratischer Aufwand – und damit am Ende auch wieder teuer. Und für die Kund*innen wäre das auch sehr umständlich. Eine zweite Ladekarte halten wir nicht für zielführend. Das Ladekartenmanagement ist bereits bei den Heimstations-Ladekarten durch Verlust oder Defekte enorm. Für uns steht fest: die überregionale Ladelösung muss digital erfolgen, integriert in unsere Buchungs-App, damit die Autorisierung und Abrechnung des Ladevorgangs automatisch der teilAuto–Buchung zugeordnet werden kann. Das klingt genauso kompliziert und aufwendig, wie es ist :D Leider sind wir bei der Integration einer Ladelösung in die App von unserem Dienstleiter anhängig, der unser Verwaltungssystem programmiert. Wir unterstützen, wo wir können, aber die Umsetzung des Themas obliegt allein dem Dienstleister. Lange Rede, kurzer Sinn: wir sind dran, schon seit längerer Zeit. Es ist nicht leicht, aber wir geben nicht auf.

Einen Kommentar schreiben

Mit Sternchen* gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder und müssen zum Absenden ausgefüllt werden.

Was ist die Summe aus 8 und 6?

Bitte beachten: Die Eingabe ist auf 800 Zeichen begrenzt, Kommentarketten werden gelöscht.

0 / 800 Zeichen

Facebook

Die teilAuto Genossenschaft miterleben.

Instagram

Die teilAuto Genossenschaft miterleben.